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๐๐ป๐ฑ๐น๐ถ๐ฐ๐ต ๐ด๐ถ๐น๐ ๐๐ถ๐ฐ๐ต๐๐ถ๐ด๐ฒ๐ฟ ๐๐ฎ๐๐๐๐ฒ๐ถ๐ป ๐ณรผ๐ฟ ๐ณ๐ฎ๐ถ๐ฟ๐ฒ๐ป ๐ช๐ฒ๐๐๐ฏ๐ฒ๐๐ฒ๐ฟ๐ฏ ๐ถ๐บ ๐-๐๐ผ๐บ๐บ๐ฒ๐ฟ๐ฐ๐ฒ: Seit dem 1. Juli entfรคllt die Zollfreigrenze von 150 Euro fรผr Warensendungen aus Drittstaaten. Gleichzeitig wird fรผr diese Sendungen ein pauschaler Zollbetrag von 3 Euro erhoben. Ab dem 1. November 2026 kommt noch eine zusรคtzliche Bearbeitungsgebรผhr von voraussichtlich zwei Euro pro Paket on top. Damit sollen die Kosten fรผr die Zollabwicklung gedeckt werden. Die Maรnahmen sind Teil der EU-Zollreform und soll auf die rasant wachsende Zahl von Direktimporten รผber Online-Plattformen reagieren. ๐ฏ Das Ziel: Schlupflรถcher schlieรen und fairen Wettbewerb stรคrken. ๐๐ฃ๐ ๐ฌ๐๐จ ๐๐๐๐๐ช๐ฉ๐๐ฉ ๐๐๐จ ๐รผ๐ง ๐๐๐ ๐๐ฃ๐๐ช๐จ๐ฉ๐ง๐๐? Fรผr die Industrie ist der Wegfall der Zollfreigrenze ein erster wichtiger Schritt hin zu einem Level Playing Field. In der Vergangenheit hat die Ausnahmeregelung zu Wettbewerbsverzerrungen gefรผhrt und die Einfuhr groรer Mengen von niedrigpreisigen und oftmals nicht konformen Produkten begรผnstigt. ๐ Mit der Abschaffung der Freigrenze wird nun eine langjรคhrige Forderung des ZVEI endlich umgesetzt: https://lnkd.in/exwsEcpi โ๏ธ Gleichzeitig gilt: Die Zollreform allein wird die Herausforderungen im grenzรผberschreitenden E-Commerce nicht lรถsen. Entscheidend ist das Zusammenspiel mit weiteren europรคischen Regelwerken wie dem Digital Services Act (DSA) sowie der laufenden Novellierung der Marktรผberwachungsverordnung im zukรผnftigen European Product Act (EPA). Nur wenn bestehende Regeln wirksam durchgesetzt und Plattformen stรคrker in die Verantwortung genommen werden, lassen sich Verbraucherschutz, Produktsicherheit und fairer Wettbewerb nachhaltig gewรคhrleisten. ๐ Deshalb muss jetzt der Fokus auf einer wirksamen Marktรผberwachung, effektiven Zollkontrollen, der Durchsetzung bestehender Vorschriften und einer besseren Verzahnung der europรคischen Regelwerke liegen. Maria Marinelli Dr. Karina Strรผbbe Jonas Gock Amin Moawad