Post by Xaver Egger
Geschäftsführender Gesellschafter bei sehw architektur
Neue Mobilität verändert alles. Wirklich alles. Carsharing, E‑Bikes, autonome Fahrzeuge, Mobility-as-a-Service – ihre Mischung transformiert nicht nur Verkehrsflüsse, sondern die räumlichen Grundlagen unserer Städte. Für uns als Architekt*innen und Stadtplaner*innen bedeutet das: Flexibilität wird zum zentralen Qualitätsfaktor. Parkflächen müssen umbaubar sein. Erdgeschosszonen nehmen Mobility Hubs auf. Ladeinfrastruktur wird erweiterbar geplant. Logistikräume dienen der letzten Meile. Gebäude und Quartiere müssen adaptiv sein – für heute und für eine Mobilität, die wir noch nicht vollständig kennen. Weniger Verkehr bedeutet mehr Raum für Menschen. Straßenräume werden neu verteilt. Innenstädte aufgewertet. Parkflächen zu Aufenthaltsräumen oder Grünflächen. Neue Quartierstypologien entstehen – Mischnutzung, kurze Wege, die 15-Minuten-Stadt. Mobilität wird zum Treiber urbaner Dichte. Digitale Dienste liefern dabei Echtzeitdaten und Simulationen, die präzisere Planung ermöglichen. Aber Technik allein reicht nicht. Es geht um die Denkweise, das Mindset: Wie planen wir Städte, die sich ständig wandeln? Uns treiben die Fragen um: Welche Freiräume könnten wir schaffen, wenn weniger private Autos den Raum blockieren? Der Wettbewerb zur Begrünung der zentralen Ludwigstraße in München gibt eine starke Antwort darauf. Wie flexibel planen wir Gebäude für die Mobilität von morgen? Das haben wir bereits in einer Studie für Quartiersgaragen im Auftrag der Howoge untersucht. #Architektur #Mobilität #Stadtplanung #MobilityHubs #NewMobility #Zukunftsstadt