Post by XAAS

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KI-Workloads stellen viele vor neue Fragen. Das High Performance Computing hat die meisten davon längst beantwortet. Mit diesem Gedanken sind wir letzte Woche in unsere erste XAAS Afterhours gestartet – gemeinsam mit Layer3 Consulting GmbH, zu Gast rund 30 IT-Verantwortliche. Den Einstieg machte Daniel (Menzel IT GmbH). Daniel betreibt mit seinem Team rund 1.000 Hardware-Nodes für Forschung, Mittelstand und Behörden, konsequent auf Open Source. Als hochleistungsnerd erklärt er das Feld nebenbei auf YouTube. Er hat erst die Ökonomie eingeordnet: Training und Inferenz brauchen völlig verschiedene Hardware, von GPUs um die 40.000 Euro pro Karte im Training bis zu deutlich genügsameren Inferenz-Systemen. Danach kam der eigentliche Punkt: HPC und Cloud ticken gegensätzlich. HPC nimmt vor allem reine Leistung in den Fokus, Cloud will Standardisierung, Mandantentrennung und Self-Service. OpenStack bringt (mit Abstrichen!) beides zusammen und liefert den Service-Layer gleich mit. Ilja (OpenNode) ist einer der Köpfe hinter Waldur und entwickelt die Plattform seit rund einem Jahrzehnt mit. Sein Arbeitsfeld reicht von der Regierungscloud von Estonia bis zu einigen der größten AI-Rechenzentren Europas (z.B. EuroHPC Joint Undertaking (EuroHPC JU), Isambard-AI in UK). Er hat den wunden Punkt benannt: OpenStack gibt dir die Infrastruktur, aber noch keine Plattform. Hier kommt Waldur ins Spiel und bringt Servicekatalog, Quotas, Identity und Billing. Im Panel mit Alexandra Heinrich war das Panel sich in Bezug auf "Souveränität" schnell einig: Man muss nicht alles selbst betreiben. Aus einem klassischen RZ-Team werden realistisch nur wenige Kollegen zu OpenStack-Experten – und angesichts von Fachkräftemangel und Konsolidierung muss das auch nicht das Ziel sein. Beim Vergleich mit Alternativen wie Kubernetes mit KubeVirt wurde klar: OpenStack ist nicht die modischste Wahl, aber die reifste, wenn eine Plattform über Jahre tragen soll. Schon während des Panels wurde die Diskussion lebhafter und trug sich durch den Rest des Abends. Mirko Strzylecki übernahm als Chief Grill Officer Verantwortung für die Verpflegung, und der heiße Sommertag (38 Grad) ging mit gutem Networking, leckerem Fingerfood-Menü, kühlen Getränken und Eis zu Ende. Unser Geschäftsführer Fynn Gauda zum Abend: „Niemand hat eine Glaskugel. Welche KI-Workloads eine Verwaltung in sieben Jahren fährt, kann keiner mit Gewissheit sagen. Also baut man keine Plattform für eine einzelne Anforderung, sondern eine, die morgen noch Optionen offenhält: offen und erprobt, wie OpenStack. Wir bei XAAS helfen, diese Optionen zu schaffen, abzusichern und zu managen" Vielen Dank an die Vortragenden, die Kolleginnen und Kollegen im Hintergrund, Lorenz Damm für die Fotos und Gilg Frick für die Location.

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