Post by Wirtschaftsjunioren Bremerhaven
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Unternehmensprofile sind auf Social Media oft unsichtbar - denn Menschen folgen Menschen, keinen Logos. Genau dieser Paradigmenwechsel stand gestern Abend beim „Businesshaven“ der Wirtschaftsjunioren Bremerhaven im Zentrum. Im Café Findus wurde schnell klar: Social Media ist längst die neue Website. Dr. Tim Felten, der uns stark durch den Abend moderierte, brachte es auf den Punkt: Sichtbarkeit und Nahbarkeit schlagen heute jede statische Online-Präsenz. Moderne Markenplatzierung funktioniert subtil im Kontext, nicht mehr über plumpe Werbeverträge. Wie man diesen Kulturwandel im Unternehmensalltag verankert? Nils Katarius zeigte, dass Corporate Influencer bei der Wespa einen achtmal höheren Wert generieren als der Firmenkanal. Sein Erfolgsrezept: Content Cafés und bedingungsloses Vertrauen statt starrer Freigabeschleifen. Für Phillip Elflein lautet die Devise schlichtweg: Einfach machen. Sein Shift vom toten Firmenaccount hin zum persönlichen Profil brachte über 3.000 Follower in einem Jahr. Das Geheimnis: Echte Meinungen teilen und Plattformen strategisch nach Zielgruppen bespielen. Dass auch traditionelles Handwerk digital dominieren kann, bewies Neele Hashagen von der Bäckerei Engelbrecht. Durch gezielte Agentur-Unterstützung werden Mitarbeitende direkt in der Backstube in Szene gesetzt. Das nimmt intern die Angst vor der Kamera und macht die Produkte (wie das legendäre Mandelhörnchen) unfassbar greifbar. Den analytischen Blueprint für den Abend lieferte Joschka Traue. Seine steile These: Reichweite kann jeder. Sie ist kein Zufall, sondern reine Architektur. Sein Bauplan für virale Hooks: Spannung ➔ Beleg ➔ Klartext ➔ Auftrag. Das Muster klauen, nicht den Inhalt. Wir haben gestern nicht über Social Media gesprochen, sondern über digitale Unternehmensführung. Lea Zerbst Marcel Schirowski Jan Ehlers #CorporateInfluencing #SocialMediaMarketing #PersonalBranding #ThoughtLeadership #WJBremerhaven #Bremerhaven