Post by Werner Seeburger

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GC wird schon wieder verkauft - Sportchef Sutter muss wohl gehen Geldgeber aus China Der LAFC gibt als Besitzer der Grasshoppers auf und verkauft den Verein an die Bridge Football Group - diese besitzt bereits Clubs in Italien, China und den Niederlanden. Marcel Rohner Am Ende wollte der Los Angeles FC nur noch eines: die Grasshoppers loswerden. Im Oktober wurde die Suche nach Investoren öffentlich, im April folgte ein Statement, in dem der amerikanische GC-Besitzer sich bereit für einen Vollverkauf zeigte. Zuvor hatten Fans ein Banner mit der Aufschrift «Fuck off LAFC» im Letzigrund aufgehängt. Die Parallelen zu den Vorgängern von Los Angeles sind unübersehbar. Auch die Chinesen von Fosun hatten irgendwann gemerkt, dass in Zürich nichts zu holen ist und vor allem grosse finanzielle Löcher zu stopfen sind. Jährlich ist ein Defizit von bis zu und zuletzt gar über 15 Millionen Franken zu decken. Händeringend suchte Fosun ab Sommer 2023 nach Nachfolgern und fand sie im LAFC. Nun, nach zweieinhalb Jahren, hat auch dieser LAFC für die Grasshoppers einen Abnehmer gefunden: die Bridge Football Group. Vor Wochen einigten sich die Parteien, nun hat auch die Liga den Verkauf bewilligt. GC bestätigt diesen am späten Montagabend. Eine Million Franken soll der Kaufpreis betragen, dazu sollen zukünftig Nachfolgezahlungen kommen. Der Verkauf des Clubs hat bei den Grasshoppers auch personelle Folgen. Bereits verabschiedet hat sich Harald Gärtner, der Europa-Chef des LAFC, er wechselte letzte Woche in die Geschäftsführung des FC Ingolstadt in der dritten deutschen Liga. Wie der «Blick» gestern Morgen geschrieben hat, gibt es bei GC aber noch einen weiteren gewichtigen Wechsel: Demnach soll Sportchef Alain Sutter den Club bereits wieder verlassen müssen. Sutter war vor einem Jahr von den amerikanischen Besitzern installiert worden. Seine Transferbilanz war durchzogen, kaum ein neu gekommener Spieler überzeugte letzte Saison. Wobei das für Sutter wohl nicht ausschlaggebend ist, es ist ohnehin davon auszugehen, dass die Bridge Group ihre eigenen Leute in den Club bringen wird, denn es handelt sich um eine Multiclub-Ownership, eine Gruppe also, die mehr als einen Club besitzt. Die Rolle der Grasshoppers? Flaggschiff GC in einem Fussballkonstrukt, immerhin das ist nicht neu. Das chinesische Konglomerat Fosun war Besitzer der Wolverhampton Wanderers aus England und arbeitete eng mit der Spieleragentur Gestifute zusammen, der LAFC mit Bayern München sowie Clubs aus Ecuador, Uruguay, Gabun und Südkorea. Zur in Amsterdam ansässigen Bridge Football Group gehören neben GC der FC Den Bosch aus der zweiten niederländischen Liga, Pro Vercelli aus Italiens Serie C und Shaanxi Union aus der zweithöchsten Liga Chinas. Dahinter stehen chinesische Kapitalgeber, von denen mit Eric Li Ying und Eddie Tao zwei öffentlich bekannt sind. #gc #fussball #neuerbesitzer