Post by WEIT.VORN
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Gestern Abend ist in Kassel etwas passiert, das wir so schnell nicht vergessen. 150 Frauen. Ein Raum. Fünf Netzwerke. Und eine Energie, die man regelrecht spüren konnte — vom ersten Moment an, als Julia Heimeier und Britta Trompeter die Bühne betraten und 150 Gesichter ihnen entgegenleuchteten. Das erste Female Empowerment Network Nordhessen bei Alstom Kassel war ausverkauft: 150 Tickets, vergriffen in wenigen Stunden — die Warteliste wuchs munter weiter. Nordhessen hat also gesprochen. Laut und deutlich. Was diesen Abend besonders machte, war nicht ein einzelnes Highlight — es war die Summe seiner Teile. Fünf starke Netzwerke — UNord, Frauennetzwerk Nordhessen, Inspiring Women Kassel (von der Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH und WEIT.VORN), Female Empowerment Waldeck-Frankenberg und Sheroes (von UNord, IHK Kassel-Marburg und Wirtschaftsjunioren Kassel e.V.) haben beschlossen, gemeinsam den Raum zu vergrößern. Ihre Vertreterinnen und Vertreter — Janine Heck, Svenja Beyer, Paula Sophie Westphal, Nicole Holzapfel, Tamara Mauch, Juliane Veltum und Marko Ackermann — standen gemeinsam auf der Bühne und beantworteten eine einfache, aber wichtige Frage: Wofür steht ihr, und was verändert ihr damit? Dass Alstom nicht nur großzügig seine Räume öffnete, sondern mit Arjeta C. auch inhaltlich Haltung zeigte, war ebenso ein starkes Signal — ebenso wie die Unterstützung durch Hübner (in Vertretung von Johanna Eberhardt) und HESSENMETALL. Drei Unternehmen, die nicht in Floskeln redeten, sondern konkret offenlegten, was sie tun, um Frauen voranzubringen. Das ist der Unterschied, der zählt. Den inhaltlichen Höhepunkt des Abends setzte Janina Ostendorf. Die Gründerin von JULES hielt eine Keynote, die weit mehr war als ein Vortrag — sie war eine Einladung. Ihr Leitsatz „Connect to empower" ist bei ihr kein schöner Satz auf einer Folie, sondern gelebte Überzeugung. Sie machte klar, warum strategisches Netzwerken keine Kür ist, sondern die wichtigste Zukunftskompetenz. Was danach kam, war das Schönste: der Abend gehörte den 150 Frauen selbst. Gespräche, die sofort tiefer gingen als Small Talk. Verbindungen, die entstanden, weil jemand einfach den ersten Schritt gemacht hat. Und das Gefühl, das bleibt, wenn man einen Raum verlässt und weiß: Diese Region ist im Aufbruch. Danke an die tollen Fotos, Martha Friedel.