Post by WarehouseAsAPowerbank

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"Der Ansatz des „Warehouse as a Powerbank“, also des Lagers als Stromquelle, wird Logistikimmobilien aus Sicht von Experten grundlegend verändern. Neben der Funktion als Lager und Umschlagshalle werden künftige Anlagen mit einer Kombination aus Ladepunkten, leistungsfähigen Netzanschlüssen, Photovoltaikanlagen, großen Batteriespeichern und intelligentem Strommanagement ausgestattet sein. Natürlich werden dort weiterhin Waren bewegt – gleichzeitig fungieren die Logistikzentren immer häufiger als Energiehubs für E-Mobilität im Straßengüterverkehr: Sie können Stromkosten senken, Lastspitzen ausgleichen, den Eigenbedarf puffern und perspektivisch sogar Energie an Dritte verkaufen. „Es werden in dem Zusammenhang verschiedene neue Geschäftsmodelle entstehen“, sagt Thomas Dr. Steinmüllerüller, Vorstand des Beratungsunternehmens CapTen AG mit Sitz in Stahnsdorf und Referent beim Verband Afilog. Steinmüller hält sogar noch umfassendere Modelle für denkbar. So könnten Logistiker perspektivisch nicht nur gemietete Lagerflächen, Ladeinfrastruktur und Energiesysteme nutzen, sondern unter Umständen auch elektrische Lkw direkt mit anmieten. Dafür brauche es aber ein stärker koordiniertes Marktangebot. Klassische Immobilieninvestoren konzentrierten sich bislang meist auf die Immobilie selbst und arbeiteten bei Energielösungen mit spezialisierten „Energy-as-a-Service“-Anbietern zusammen. Letztere decken erwartungsgemäß jedoch nur die Infrastruktur bis zur Ladestation ab. Sogenannte „Mobility-as-a-Service“-Angebote nennt Steinmüller ein Thema, das bei den Fahrzeugherstellern liegt. Als Vorbild führt er Entwicklungen in den USA an. Dort entstehen zunehmend „Warehouse-as-a-Service“-Modelle, bei denen neben der Immobilie auch das komplette Lagerequipment inklusive Flurförderzeugen bereitgestellt werden. Ähnliche integrierte Ansätze könnten nach seiner Einschätzung künftig auch in Europa entstehen." https://lnkd.in/dBd2McXv

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