Post by Vétérinaires Sans Frontières Germany/ Tierärzte ohne Grenzen
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Wenn ein Tier krank wird, steht für viele Familien in der äthiopischen Afar-Region gleich alles auf dem Spiel. Denn für die hier lebenden Hirtenfamilien sind ihre Tiere Lebensgrundlage: Sie sichern Einkommen, Nahrung und die Zukunft ihrer Kinder. Deshalb können Tierkrankheiten, Dürren oder andere Schocks schnell zur Bedrohung für die gesamte Existenz einer Familie werden. 𝗚𝗲𝗻𝗮𝘂 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝘀𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗼𝗳𝘁 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵ä𝘁𝘇𝘁𝗲𝗿 𝗛𝗲𝗯𝗲𝗹 𝗵𝘂𝗺𝗮𝗻𝗶𝘁ä𝗿𝗲𝗿 𝗛𝗶𝗹𝗳𝗲 𝗮𝗻: 𝗱𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗴𝗮𝗻𝗴 𝘇𝘂 𝗧𝗶𝗲𝗿𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝗱𝗶𝗲𝗻𝘀𝘁𝗲𝗻. Mit Unterstützung des #EthiopiaHumanitarianFund erhalten besonders gefährdete Haushalte in der Afar-Region über ein Gutscheinsystem Zugang zu tierärztlicher Versorgung für ihre wichtigsten Zuchttiere. Das Prinzip ist einfach: 👉 Familien erhalten die Möglichkeit, notwendige Behandlungen in Anspruch zu nehmen. 👉 Lokale Tiergesundheitshelfer*innen leisten die Versorgung direkt vor Ort. 👉 Wertvolle Tiere werden geschützt, bevor vermeidbare Verluste entstehen. So wie bei Fatuma A., deren Tiere durch die Behandlung eines Community Animal Health Workers versorgt werden konnte. Die Abrechnung erfolgte unkompliziert über einen Gutschein – schnell, gezielt und bedarfsorientiert. Der Ansatz zeigt: Humanitäre Hilfe bedeutet nicht nur, effizient auf Krisen zu reagieren. Sie bedeutet auch, Lebensgrundlagen zu schützen, bevor sie verloren gehen. Mehr als 17.000 Haushalte in Afar profitieren von diesem Programm und stärken damit ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber den zunehmenden Herausforderungen durch Klimawandel, Dürren und Tierkrankheiten. 💬 Welche Maßnahmen werden aus eurer Sicht in der humanitären Hilfe noch zu selten als Investition in Resilienz verstanden? #Tiergesundheit #Resilienz #HumanitäreHilfe #Livelihoods #OneHealth