Post by Stefan Vogt

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Das Problem mit der Technologieoffenheit ist, dass der Wettbewerb in Asien sich voll auf die Zukunft konzentriert, während in Deutschland noch Ressourcen auf die Vergangenheit verplempert werden. Wenn BYD demnächst das erste eAuto mit 1250 km Reichweite und Laden auf 80 % in 10-12 Minuten auf dem Markt hat, was glauben Sie, wie lange die Verbraucher auf deutsche Hersteller warten werden? Bei der Wärmepumpe verhält es sich nicht viel anders, außer dass Rücksicht auf ältere Menschen mit Eigentum und kleinen Renten genommen werden muss, wenn deren Heizung defekt geht. Begleittext: Technologieoffenheit - oft nur eine Ausrede, um nichts zu tun Video-Quelle: zdf @prof.dr.harald_lesch @energiederzukunft „Wir müssen technologieoffen bleiben" klingt modern, wissenschaftlich und differenziert. Doch in der Praxis wird der Begriff häufig genutzt, um notwendige Entscheidungen zu verschieben. Dabei sind die wichtigsten Lösungen längst da: Windenergie, Photovoltaik, Wärmepumpen, Batteriespeicher und Effizienzmaßnahmen können zusammen bereits heute über 90 % unserer notwendigen Emissionsreduktionen liefern. Während wir diskutieren, verlieren wir Zeit: Allein durch Verzögerungen und politische Blockaden entstehen jedes Jahr Milliardenschäden - sowohl wirtschaftlich als auch klimapolitisch. Gleichzeitig zeigen Studien, dass ein konsequentes Ausrollen bestehender Technologien bis 2030 über 70 % unseres Stroms erneuerbar machen könnte. Technologieoffenheit darf kein Deckmantel für Untätigkeit sein. Die Energiewende scheitert nicht an fehlender Innovation, sondern daran, dass wir bereits verfügbare Lösungen nicht entschlossen genug nutzen. #Energiewende #Klimaschutz #Nachhaltigkeit Credits: @energiederzukunft Originalbeitrag auf Instagram: https://lnkd.in/d7p4eF4f

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