Post by VKU - German Association of Local Public Utilities

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📢 Der Bundestag hat gestern den Entwurf eines #Vergabebeschleunigungsgesetzes verabschiedet. Drohen nun neue Hürden? 💬 VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing: „Dass die Mittel aus dem Sondervermögen für Klimaschutz und Infrastruktur schneller fließen sollen, ist absolut richtig. Die neuen buy-green-Vorgaben bei öffentlichen Aufträgen konterkarieren das aber. Das wiederum dürfte vor allem der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft schaden, insbesondere dem Mittelstand. Dass der Bundestag bereits vor Einigung auf europäischer Ebene verbindliche Klima-Vorgaben der öffentlichen Beschaffung festlegen möchte, ist absolut unverständlich.“ 1️⃣ Wenn es für bestimmte Komponenten kaum grüne Produkte gibt, wird die Beschaffung teurer. 2️⃣ Zweitens haben Stadtwerke und Verteilnetzbetreiber bereits heute Schwierigkeiten, überhaupt Produkte für ihre Energiewende-Projekte zu beschaffen. Zusätzliche „buy green“-Pflichten würden dieses Problem weiter verschärfen und die Energiewende ausbremsen. 3️⃣ Drittens droht der Wettbewerb verzerrt zu werden. Denn private Energiekonzerne dürften weiterhin zum besten Preis kaufen, während Stadtwerke teurer und langsamer beschaffen müssten. Das wäre ein klarer Wettbewerbsnachteil, der gerade in Zeiten höherer Anforderungen an Effizienz und Tempo umso schwerer wiegt. Wer grüne Leitmärkte will, sollte grüne Produkte gezielt fördern. Die komplette Pressemitteilung finden Sie in den Kommentaren verlinkt.

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