Post by VDSI - Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit
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Ruhezeiten & Arbeitszeitflexibilität: Bundesregierung bestätigt VDSI-Position Die aktuelle Antwort der Bundesregierung zu den gesundheitlichen Auswirkungen verkürzter Ruhezeiten unterstreicht eine zentrale Botschaft: Arbeitszeitmodernisierung kann nur mit gesunder Flexibilität und verbindlichen Schutzplanken gelingen. Bereits Anfang Februar hat der VDSI betont, dass flexible Arbeitszeitmodelle klare Rahmenbedingungen brauchen. Nun bestätigt auch die Bundesregierung: Verkürzte tägliche Ruhezeiten gehen überwiegend mit Einbußen bei Schlafdauer, Schlafqualität, Erholung und Gesundheit einher. 💬 Dr. Silvester Siegmann, Vorstandsvorsitzender des VDSI: „Wenn selbst die Bundesregierung diese gesundheitlichen Auswirkungen klar benennt, steigt die fachliche und politische Begründungslast für Reformen, die an bestehenden Schutzstandards rühren.“ Was bedeutet das für die Praxis? - Flexibilität darf nicht zur Entgrenzung führen - Arbeitszeit muss menschengerecht, planbar und kontrollierbar bleiben - Ruhezeiten, Pausenqualität und Arbeitszeiterfassung sind zentrale Faktoren für Sicherheit & Gesundheit Gerade in Bereichen mit hoher Arbeitsverdichtung, Schichtarbeit oder sicherheitskritischen Tätigkeiten gilt: Belastung und Erholung müssen gemeinsam gedacht werden. Unser Fazit: Mehr Flexibilität kann sinnvoll sein – aber nur mit klaren Leitplanken, verlässlicher Erholung und auf Basis arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse. Gute Arbeitszeitgestaltung stärkt nicht nur die betriebliche Praxis, sondern schützt auch nachhaltig Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Der VDSI wird die weitere arbeitszeitpolitische Debatte konstruktiv begleiten und sich dafür einsetzen, dass Wettbewerbsfähigkeit, Umsetzbarkeit und Gesundheitsschutz verantwortungsvoll zusammengeführt werden. #Arbeitszeit #Arbeitsschutz #Gesundheit #Führung #NewWork #VDSI