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Die Bundesregierung entfernt sich weiter vom eigenen Ziel, Unternehmen zu entlasten und Beschäftigten mehr Flexibilität zu ermöglichen. Stattdessen drohen zusätzliche Belastungen, auch bei der elektronischen Arbeitszeiterfassung. Zum heute bekannt gewordenen Referentenentwurf zur Arbeitszeitflexibilisierung und Arbeitszeiterfassung sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann: „Mit diesem Referentenentwurf entfernt sich die Bundesregierung weiter vom eigenen Ziel, Unternehmen zu entlasten und Beschäftigten mehr Flexibilität zu ermöglichen. Flexibles Arbeiten wird vor allem als Gesundheitsrisiko betrachtet und nur unter sehr engen Voraussetzungen zugelassen. Das ist eine vertane Chance für eine moderne Arbeitszeitreform. Wer als Arbeitgeber seinen Beschäftigten mehr Gestaltungsspielraum bei der Arbeitszeit geben will, wird künftig mit zusätzlichen Vorgaben konfrontiert. Das schafft mehr Bürokratie, aber keine Flexibilität. Besonders problematisch ist das für nicht tarifgebundene Unternehmen: Sie gehen bei den neuen Regelungen weitgehend leer aus. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen im Maschinenbau haben keinen Tarifvertrag – und bieten attraktive Arbeitsbedingungen! Das Durchschnittsgehalt liegt in unserer Industrie bei gut 71.000 Euro. Diese Unternehmen dürfen nicht ausgebremst werden. Im Gesetzgebungsverfahren erwarten wir deshalb deutliche Nachbesserungen. Auch bei der verpflichtenden elektronischen Arbeitszeiterfassung schießt der Entwurf über das Ziel hinaus. Die geplanten Vorgaben stellen die Vertrauensarbeitszeit infrage. Das widerspricht den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag und erschwert flexible, eigenverantwortliche Arbeitsmodelle in der Praxis.“ #VDMA #Arbeitszeit #Bürokratie #Reformen Holger Paul Daniel Sahl-Corts Florian von Gierke Bertram Kawlath Verena Thies Fabian Seus Alexander Jakschik

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