Post by VDMA

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Zirkuläre Wertschöpfung – Wachstumstreiber oder Wunschbild? Beim Tag der Industrie (TDI) 2026 zeigte ein Experten-Panel zur BDI-BCG-Studie zur Kreislaufwirtschaft, dass im Maschinenbau zwar ein riesiges Potenzial liegt, die Umsetzung bislang jedoch noch zu gering ist. Kreislaufwirtschaft ist ein zentraler Hebel für Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Umweltschutz. Remanufacturing und Refurbishment bringen Margensteigerung von bis zu 5 Prozentpunkte im Maschinenbau und bringen zugleich signifikante Umweltentlastungen. Anteil trotzdem heute in vielen Segmenten noch zu gering. Warum heben wir dieses Potenzial noch nicht? 🔹 Strategische Fokus zu oft auf Neuproduktion 🔹 Prozessdenken in Unternehmen noch nicht konsequent kreislauforientiert 🔹 Regulatorische Hemmnisse und Unsicherheiten bremsen Investitionen Auf dem Experten-Panel beim TDI 2026 wird deutlich: Nicht mehr Regulierung, sondern bessere Regulierung lässt zirkuläre Ökonomie fliegen. Industrie und Politik sind sich einig: ✅ Gemeinsam müssen wir Zirkularität als Zukunftsinvestition begreifen ✅ Kluge Regulatorik muss klare, verlässliche Rahmenbedingungen für lange Produktlebenszyklen in der Industrie setzen ✅ Abfallrecht ohne bürokratische Hürden bei Rücknahme, Transport und Wiederverwendung fit für die Circular Economy machen ✅ Stoffbeschränkungen dürfen Kreislaufwirtschaft nicht unnötig behindern ✅ Level Playing Field durch EU-einheitliche Kreislaufwirtschaftsregulierung schaffen ✅ Mehr Raum für Innovation statt regulatorischer Detailsteuerung ✅Öffentliche Beschaffung auf zirkuläre Ökonomie ausrichten Eine zirkuläre Wirtschaft setzt sich nur durch, wenn sie ökonomisch attraktiv ist. Genau hier liegt die Chance für Industrie und Politik, gemeinsam die richtigen Impulse zu setzen. Mehr dazu: https://lnkd.in/eNckmVEH #CircularEconomy #Maschinenbau #Industriepolitik #TDI2026 Dr.-Ing. Sarah Brückner, Holger Paul, Daniel Sahl-Corts, Steffen Hentrich

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