Post by Universitätsklinikum des Saarlandes

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Schneller wieder fit nach Knie- oder Hüft-OP – neues Modellprojekt mit Krankenkassen: Zusammen mit der IKK Südwest, der AOK-Rheinland-Pfalz/Saarland und dem BKK Landesverband Bayern hat die UKS-Orthopädie ein neues Modellprojekt an den Start gebracht. Versicherte der beteiligten Kassen, die in Homburg eine Knie- oder Hüfttotalendoprothese erhalten, testen jetzt eine nochmals umfangreichere Betreuung. Denn je besser der Fitness- und der Ernährungszustand sind, desto schneller werden Patient*innen nach der OP wieder mobil und schmerzfrei. Ebenso sinkt ihr Komplikationsrisiko. Herzstück des neuen Projektes ist eine App, die wie ein digitaler Coach funktioniert. Patien*innen erhalten von der Klinik einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan, die KI-gestützte Software überwacht das Training. Dabei wird auf die korrekte Ausführung der Übungen geachtet und sogar korrigiert. Daneben halten Klinikdirektor Prof. Dr. Stefan Landgraeber und sein Team die Ernährungsparameter stärker im Blick und die Betreuung durch echte Physiotherapeut*innen ist ebenfalls Teil des Konzepts. Die App kommt nicht nur für das Training vor der OP, sondern auch danach zum Einsatz. Nach Abschluss der jetzt gestarteten Praxisphase werden die Ergebnisse überprüft. Auf dieser wissenschaftlichen Grundlage soll die verbesserte Betreuung nachhaltig etabliert werden. So möchte das Team langfristig die Behandlungsqualität für alle Patient*innen erhöhen. Mit der Verwendung dieser App übernimmt die Klinik eine Vorreiterrolle in der endoprothetischen Versorgung. Auch organisatorisch setzt das Projekt Maßstäbe: Denn der sogenannte „Qualitätsvertrag Endoprothetik“ ist einer der ersten im Saarland. Das Konzept der Qualitätsverträge wurde vom Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) auf den Weg gebracht, um neue Ansätze im Gesundheitswesen zu erproben und so die Versorgungsqualität zu verbessern. Zur kompletten Pressemitteilung: https://lnkd.in/egTDZj3Q

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