Post by Universitätsklinikum Würzburg

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Männer und Frauen lösen Schmerzen unterschiedlich auf Würzburger Studie zeigt: Mechanismen der Schmerzrückbildung verlaufen im Spinalganglion geschlechtsspezifisch   Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Robert Blum am UKW untersuchte das Spinalganglion bei männlichen und weiblichen Ratten nach einer Nervenverletzung sowie während der Schmerzrückbildung. Dabei fanden die Forschenden heraus, dass die Mechanismen der Schmerzrückbildung geschlechtsspezifisch sind, obwohl die unmittelbare Reaktion auf die Verletzung weitgehend gleich ist. Bei weiblichen Tieren blieben Immunreaktionen, insbesondere die Aktivität von Makrophagen länger bestehen. Bei den männlichen Tieren hingegen zeigten die Satellitengliazellen eine anhaltendere Aktivierung. In beiden Geschlechtern erfolgt die Schmerzrückbildung entgegen bisheriger Vermutungen ohne Verlust von Nervenzellen oder Gewebe. Besonders überraschend war, dass hunderte Gene geschlechtsspezifisch reguliert waren. Mehr erfahren: https://lnkd.in/eWhfs3ab 📸 Mitglieder der AG Blum von unserer Neurologischen Klinik und Poliklinik anlässlich der Promotionsverteidigung von Felicitas Schlott. Von links nach rechts: @Dongdong Sun, Dr. Maximilian Koch (jetzt SysMed), Felicitas Schlott, Robert Blum, Dr. Annemarie Sodmann, Saskia Moritz und Niels Köhler. © privat / Felicitas Schlott 📸 Das Bild zeigt repräsentative Gewebeschnitte von Hinterwurzelganglien und hebt durch Markierung und Segmentierung die große, natürliche Variabilität im Aussehen der Schnitte hervor. Neuronen sind grau, Makrophagen gelb und reaktive Satelliten-Gliazellen rot markiert - die Neuronen männlicher Tiere sind in Cyan und die Neuronen weiblicher Tiere in Magenta segmentiert. © Felicitas Schlott und Annemarie Sodmann / UKW

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