Post by University of Basel
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Forschende der Universität Basel haben einen kleinen Dentalroboter entwickelt, der Zähne künftig automatisiert für eine Krone vorbereiten könnte. Damit liesse sich die Anzahl Termine pro Zahnbehandlung reduzieren. Der Prototyp namens «MIR» (für «Miniature Intraoral Robot») soll Zähne künftig exakt nach einem digitalen Plan präparieren. Die Vision: Nach einem Scan beim ersten Termin könnten Zahnärztinnen und -ärzte genau planen, in welcher Form der Roboter das Zahnmaterial abtragen soll, und die Krone direkt bestellen. Dabei ist der Dentalroboter etwa so gross wie ein Weinkorken. Motoren und Steuerung befinden sich ausserhalb und sind mit dem Roboter über biegsame Antriebswellen, Kabel und Schläuche verbunden. «Die Grösse ist so designt, dass er bequem in den geöffneten Mund passt», erklärt Dr. Yukiko Tomooka. Bis «MIR» in Zahnarztpraxen eingesetzt werden kann, sind jedoch weitere Arbeiten nötig. In einem nächsten Schritt wollen die Forschenden Sensoren und eine Kamera in den Roboter einbauen, damit das System seine Position und den Behandlungsverlauf überwachen kann. «Selbst nach einem Stromunterbruch wüsste der ‹MIR› anhand der Sensordaten, wo er sich gerade befindet und wo er weitermachen muss», erklärt Forschungsgruppenleiter Prof. Dr. Georg Rauter. Grösser sollte der Mini-Roboter dadurch nicht werden, so das Ziel. Der Dentalroboter entstand am Department of Biomedical Engineering | University of Basel im Rahmen eines Innosuisse-geförderten Projekts in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Zahnmedizin der Universität Zürich | University of Zurich, der Firma Camlog Biotechnologies GmbH aus Basel und der Universität Bern. Zur Medienmitteilung: https://lnkd.in/ecQMA2es
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