Post by Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation, Nuclear Safety and Consumer Protection

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Am 26. April 1986 explodierte Reaktorblock 4 im Kernkraftwerk Tschornobyl. 40 Jahre später lohnt sich ein nüchterner Blick auf das, was bleibt. Drei Ebenen beschäftigen uns als Bundesumweltministerium heute noch: Ökologisch: Über 200.000 Quadratkilometer kontaminierte Fläche, auch heute noch messbare Strahlenwerte in deutschen Wäldern. Der radioaktive Fallout von damals ist noch lange kein abgeschlossenes Kapitel. Geopolitisch: Seit Februar 2022 steht die Sperrzone unter militärischer Kontrolle. Das Überwachungsnetz der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA fiel zeitweise aus. Nukleare Sicherheit und geopolitische Stabilität sind untrennbar miteinander verbunden. Institutionell: Tschernobyl hat den radiologischen Nofallschutz weltweit grundlegend erneuert. Deutschland betreibt heute über 1.700 automatische Messstationen - eine direkte Konsequenz aus der Katastrophe. In unserer Veranstaltung "40 Jahre Tschernobyl – eine Katastrophe mit Folgen bis heute" blicken wir zurück und voraus: Was passierte genau vor 40 Jahren, wie ist die Situation heute in der Ukraine, welche Lehren hat der deutsche Notfallschutz gezogen und ist die Atomkraft tatsächlich "ein totes Pferd"? Hier im Livestream ab 9:30 Uhr: https://lnkd.in/eqFAErJZ

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