Post by Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation, Nuclear Safety and Consumer Protection

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40 Jahre Tschernobyl. 40 Jahre ist es her, dass Menschen überall in Europa sich fragten: Kann ich diese Milch noch trinken? Diesen Salat noch essen? Auf unserer Veranstaltung zum Jahrestag der Katastrophe vom 26. April 1986 konnten sich viele ganz genau erinnern, was sie an diesem und den folgenden Tagen getan und gedacht haben. Der Ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev , berichtete von ausgefallenen Fußballspielen seiner Mannschaft und der Evakuierung seiner Schule. Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter erinnerte daran, wie das Unglück die Debatte über Atomkraft in Gang setzte und schließlich, nach der nächsten Katastrophe in Fukushima, zum deutschen Atomausstieg führte. Nicht auf geradem Weg, wie sie betonte: Ausstieg, Laufzeitverlängerung, dann wieder Ausstieg, auch nach Beteiligung der Ethikkommission. Einfach war die Entscheidung nie, doch fest steht: Wind und Sonne sind günstige und sichere Alternativen, ohne nachfolgende Generationen mit strahlendem Müll zu belasten. In den von Journalistin Hanna Gersmann moderierten Runden kamen alle zu Wort: Gegner und Befürworter der Atomkraft, Zweifler und Überzeugte. Die Podiumsdiskussion mit Staatssekretär Jochen Flasbarth, Anke Herold (Öko Institut), Dr. Henri PAILLERE (IAEO), Dr. Sopna Sury (RWE Renewables) und Dr. Gregory Jaczko (ehemals Vorsitzender der US-Atomaufsicht) suchte Antworten auf die Frage: Ist Atomkraft Klimaretter oder totes Pferd? Die Antworten waren differenziert und erwartungsgemäß kontrovers. Für Auflockerung sorgte Strahlenschutzingenierin Dr. Aline Thumm mit ihrem Science Slam "CSI: Radioaktiv". Das Bundesamt für Strahlenschutz informierte über die radiologische Lage in der Sperrzone, die EBRD European Bank for Reconstruction and Development über den aktuellen Zustand des New Safe Confinement nach dem Drohenangriff. Fotos: BMUKN/Peter-Paul Weiler

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