Post by Umweltbundesamt - Environment Agency Austria
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Wie lässt sich feststellen, ob und in welchem Ausmaß Mikroplastik in Grund- und Trinkwasserressourcen vorkommt? Genau diese Frage stand im Mittelpunkt von MicroDrink. Im Interreg Danube Projekt haben 31 Projektpartner aus acht Ländern untersucht, wie Mikroplastik in Grund- und Trinkwasserressourcen im Donauraum künftig verlässlicher und vergleichbarer erfasst werden kann. An neun Standorten wurden Probenahme- und Analyseverfahren angewandt, die sich an aktuellen europäischen Vorgaben orientieren. Dabei zeigte sich: Für belastbare Ergebnisse braucht es mehr als einzelne Messungen. Entscheidend sind harmonisierte Verfahren, geeignete Geräte, Qualitätssicherung und der Austausch zwischen Ländern, Laboren und Wasserversorgungsunternehmen. Das Umweltbundesamt brachte als österreichischer Projektpartner seine Expertise zu Probenahme und Analytik ein. Die Erfahrungen aus MicroDrink liefern wichtige Grundlagen, um künftiges Monitoring weiterzuentwickeln und Mikroplastik in Trinkwasserressourcen langfristig besser erfassen zu können. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Land- & Forstwirtschaft, Klima- & Umweltschutz, Regionen & Wasserwirtschaft, vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie vom Land Kärnten ko-finanziert.