Post by TURNING POINT Stiftung gGmbH

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‼️ SICHERHEIT wird groß geschrieben bei der TURNING POINT Stiftung gGmbH‼️ Zum 18. Mal erklingt am Brombachsee bei Nürnberg der laute Ausruf: “Person über Bord!“ – Simon Scheidt wirft sich gekonnt ins noch recht frische Frühlingswasser. Sein Überlebensanzug sorgt dafür, dass er nicht friert und das Rettungsmanöver zwei Tage lang immer wieder durchgeführt werden kann. Alle Segeltrainer:innen der TURNING POINT Stiftung nehmen auf insgesamt vier Booten teil. Jede:r versucht in unterschiedlichen Zweier-Teams Simon – ebenfalls Segeltrainer – wieder an Bord zu ziehen. Welche Taktiken und Griffe hier am besten funktionieren wird am „lebenden Objekt“ getestet – ein ganz anderes Gefühl als mit einer Puppe oder einer Boje. Es wird so lange trainiert, bis die beste Taktik steht und jeder genau weiß, was im konkreten Fall zu tun ist. Auch das Bergen einer Person Ins Motorboot mithilfe eines ausgedienten Segels wird erfolgreich ausprobiert. Die TURNING POINT Stiftung gGmbH legt sehr viel Wert auf Sicherheit. Das ist dem Geschäftsführer Jens Kroker und seinem gesamten Team überaus wichtig. Neben den Praxisübungen, die einmal jährlich verpflichtend für alle Segeltrainer:innen der Stiftung stattfinden, gibt es viele weitere Kriterien, die auch im Notfallkonzept der Stiftung festgehalten sind. Die Sicherheit beginnt bereits an Land.   Niemand darf auch nur in die Nähe des Wassers ohne Rettungsweste. Selbst die Landcrew und Eltern oder Betreuungspersonen, gehen ausschließlich mit ohnmachtssicheren Rettungswesten zum Wasser und den Booten.  Auch für die Zeit an Bord gibt es klare Regeln. Es sind immer zwei professionelle Segeltrainer:innen an Bord mit in der Regel vier Kindern oder Jugendlichen. Und obwohl sich Kinder und Trainer:innen meist zum ersten Mal auf dem Boot treffen, wissen die Segelexpert:innen um die Beeinträchtigungen der Kinder und die damit verbundenen besonderen Herausforderungen vorab Bescheid. Vor jedem Segeltag werden im morgendlichen Briefing Besonderheiten und Eventualitäten durchgesprochen, die eintreten könnten. Nur so ist im Ernstfall ein professionelles Handeln möglich. Auch beim Segeln selbst geht Sicherheit vor Schnelligkeit. Faktoren, wie z.B. lautes Schlagen der Segel, die die Teilnehmenden ängstigen können, werden berücksichtigt und möglichst vermieden. Auch wenn das Reffen auf der Bootsklasse Sonar nicht üblich ist: Kollege Christian Bittner hat in alle Großsegel Reffeinrichtungen genäht. So können wir auch bei viel Wind stressfrei segeln. Auf unseren täglichen Debriefings besprechen wir, was gut lief und wo noch Verbesserungsbedarf ist. So entwickeln wir unsere Sicherheit auf dem Wasser und den entspannten Umgang mit unseren Teilnehmenden immer weiter: damit alle Spaß und Freude am Segeln haben. Jens Kroker Simon Scheidt Rebecca Ramirez Anna-Louise Dechering Betty Pabst Moritz Kriese Max Meindl Erika Ziegler

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