Post by TÜV-Verband

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Wenige Entwicklungen verdeutlichen den Wandel der Automobilindustrie so deutlich wie der Übergang vom softwaredefinierten zum KI-definierten Fahrzeug 🧠🚘. Im europäischen Kontext stellt sich die Frage, wie KI-basierte und lernende Systeme sicher im Fahrzeug eingesetzt werden können. Das diskutieren Katrin Leicht, Alex Kraus, Roy Uhlmann und Prof. Dr. Hans-Joachim Hof heute Abend auf der #TÜVMobiCon. Alex Kraus, Geschäftsführer von AVL: „Man vergisst schnell: Die KI im Fahrzeug darf nicht in Echtzeit lernen. Die KI muss sich innerhalb sogenannter Safety Cages bewegen. Diese müssen im Sinne der Cybersecurity gegen Manipulationen abgesichert sein. Lernen ist nur innerhalb definierter Grenzen möglich.“ Roy Uhlmann, Geschäftsführer & Co-Founder von MOTOR Ai: „Wenn wir über AI-defined Vehicles sprechen, brauchen wir klare, regelbasierte Prüfungen. Ein Mensch darf nicht betrunken Auto fahren und ein autonomes Fahrzeug darf nicht mit einem System unterwegs sein, das halluziniert.“ Prof. Dr. Hans-Joachim Hof, Professor für Automotive Cybersecurity an der Technische Hochschule Ingolstadt: „Das Verhalten autonomer Fahrzeuge wird maßgeblich durch die zugrunde liegenden Daten und die Validierung der Systeme bestimmt. Wir müssen die Komplexität beherrschbar machen und den Zielzustand klar definieren, den wir erreichen wollen. Mit den klassischen Validierungsmethoden allein werden wir dabei nicht auskommen. Sie müssen weiterentwickelt und an die neuen Technologien angepasst werden.“ Katrin Leicht, Homologation Engineer (ADAS/ADS) bei TÜV NORD Mobilität GmbH & Co. KG: „Bei autonomen Fahrzeugen endet die Sicherheitsbewertung nicht mit der Typgenehmigung. Neben der Typgenehmigung und der Betriebsbereichsgenehmigung müssen auch Änderungen nach der Markteinführung kontinuierlich bewertet werden. Die Prüfverfahren müssen deshalb mit der zunehmenden Dynamik und Veränderlichkeit der Systeme Schritt halten.“ #TÜVMobiCon #MobiCon

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