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Das letzte Panel der #TÜVMobiCon startet auf der Impact Stage im Radialsystem. Zum Abschied diskutieren wir Verkehrssicherheit für eine lebenswerte Stadt 🚸. „Wir werten bereits heute verschiedenste Datenquellen aus. Dabei ergänzen wir klassische Unfalldaten um Fahrzeugdaten, etwa Bremsdaten von Pkw. So können wir erkennen, welche Stellen im Straßenraum besonders risikoreich sind und beispielsweise an Kreuzungen sogar nachvollziehen, aus welcher Richtung eine Querung mit erhöhten Risiken verbunden ist. Diese Form der Datenanalyse liefert einen großen Mehrwert für die Verkehrssicherheit“, so Michaela Grahl, Leiterin Projektmanagement der Initiative für sichere Straßen GmbH. Ulyana Vynyarchuk, Expertin für urbane Mobilität bei EIT Urban Mobility, ergänzt: „Für vulnerable Gruppen bleibt das Auto das größte Risiko im Straßenverkehr. Daten helfen dabei, spezifische Gefährdungen sichtbar zu machen – etwa auf Schulwegen oder an Querungsstellen für ältere Menschen. Sie sind damit eine wichtige Grundlage für die Umgestaltung von Städten und Verkehrsinfrastruktur." Dr. Tobias Hesse, kommissarischer Institutsdirektor Straßensystemtechnik, Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e.V., erklärt: „Wir als DLR entwickeln und stellen umfangreiche Modelle bereit, mit denen sich unterschiedliche Mobilitäts- und Verkehrskonzepte vergleichen und bewerten lassen, bis hin zu mikroskopischen Verkehrssimulationen. Entscheidend ist aber, dass Kommunen und politische Entscheidungsträger klare Ziele und Kennzahlen definieren. Erst wenn diese Rahmenbedingungen feststehen, kann die Wissenschaft ihre Expertise gezielt einbringen und bei der Umsetzung unterstützen.“ Prof. Dr. Christine Sutter, Lehrstuhl für Verkehrswissenschaft & Verkehrspsychologie, Deutsche Hochschule der Polizei, ergänzt: „Es gibt einen weiteren Aspekt der Verkehrssicherheit. In Deutschland haben wir insgesamt ein gutes Sicherheitsniveau, dennoch bestehen auch hier Einschränkungen. Diese werden beispielsweise daran deutlich, dass Frauen den ÖPNV nachts teilweise aus Sorge vor Kriminalität meiden. Beim Thema Verkehrssicherheit betrachten wir die Situation jedoch häufig aus der Perspektive des Autoverkehrs. Gleichzeitig fehlen uns belastbare Daten zum Rad- und Fußverkehr sowie zum ÖPNV. Wir brauchen deshalb ein integratives Lagebild unserer Verkehrssicherheitsstruktur.“ Gerald Vogel, Geschäftsführer der TÜV Thüringen Fahrzeug GmbH & Co. KG, schließt an die Verleihung des New Mobility Awards am Vorabend an: "Lebenswerte Städte entstehen dort, wo sich Menschen wohlfühlen. Der New Mobility City Award hat gezeigt, dass es dafür schon viele innovative Ideen gibt. Jetzt kommt es darauf an, die Menschen vor Ort einzubeziehen und Verkehrssicherheit gemeinsam mit ihnen zu gestalten." #MobiCon

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