Post by TÜV-Verband
8,564 followers
Das an die Keynote von Till Oberwörder anschließende Panel diskutiert, wie der Fernbus in Deutschland elektrisch wird. "Der Ausbau der Ladeinfrastruktur kommt voran. In Deutschland entstehen derzeit an 325 Standorten entlang der Autobahnen neue Ladepunkte – nicht nur für den Güterverkehr, sondern auch für Busse. Die vergangenen Jahre haben wir genutzt, um die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Damit werden künftig auch grenzüberschreitende Verbindungen, etwa von Berlin bis Venedig, elektrisch möglich“, so Johannes Pallasch, Leiter der Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur bei der NOW GmbH. Philipp Kürschner, Director Business DACH bei Flix, sagt: „Wir müssen den Kunden ein attraktives Mobilitätsangebot machen. Nur weil ein Verkehrsmittel elektrisch unterwegs ist, dürfen Fahrgäste weder später ankommen noch mehr bezahlen. Sie erwarten eine nachhaltige Alternative, ohne Abstriche bei Preis, Komfort oder Reisezeit.“ Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin im Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo): „Viele Omnibusunternehmen haben bereits Erfahrungen mit Elektromobilität gesammelt. Gerade im Reisebusverkehr bleibt die Herausforderung allerdings groß, weil die Fahrzeuge nicht nur dort unterwegs sind, wo die entsprechende Ladeinfrastruktur vorhanden ist. Gleichzeitig wächst der Druck durch Einfahrtsbeschränkungen für konventionelle Antriebe in vielen Städten. Deshalb besteht beim Ausbau der Infrastruktur weiterhin erheblicher Handlungsbedarf.“ Patrick Fruth, CEO der Division Mobility bei TÜV SÜD, ergänzt: "Die Technologie ist da, und deutsche Hersteller zeigen, dass leistungsfähige Lösungen für den elektrischen Fernverkehr verfügbar sind. Jetzt kommt es vor allem auf den Ausbau der Infrastruktur an. Die regulatorischen Rahmenbedingungen sind gesetzt – entscheidend ist die Umsetzung.“ #TÜVMobiCon #MobiCon