Post by TransnetBW GmbH

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Rundumblick inklusive: Mit dem Hubsteiger geht es auf einer ULTRANET-Mastbaustelle über 60 Meter in die Höhe. Das Gemeinschaftsprojekt ULTRANET von Amprion GmbH und TransnetBW GmbH verbindet Meerbusch-Osterath in Nordrhein-Westfalen mit ➡️ Philippsburg in Baden-Württemberg – über eine 340 Kilometer lange Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung. Nach der Inbetriebnahme wird die Leitung mit einer Kapazität von 2 Gigawatt auf einer Spannungsebene von ±380 Kilovolt große Mengen Strom aus erneuerbaren Energien transportieren – in beide Richtungen. Wenige Monate vor dem ersten Stromfluss ging es für die anwesenden Journalisten mit der Spezial-Hebebühne bei einem von der BKW Infra Services organisierten Medienevent bis zur Spitze eines ULTRANET-Strommastes. Ein absolutes Highlight In luftiger Höhe mit Blick auf den Rangierbahnhof Mannheim sind die Anforderungen an das Projekt gut nachvollziehbar: 37 Gleise und zahlreiche Stromleitungen unterschiedlicher Netzbetreiber, die den Bahnhof kreuzen, machen die komplexe Aufgabe erlebbar. Dank der Experten von der LTB Leitungsbau GmbH hat auf diesem Streckenabschnitt beim Aufbau alles reibungslos funktioniert. Das Besondere an der ULTRANET-Freileitung: Sowohl Wechselstrom (AC) als auch Gleichstrom (DC) werden überwiegend in einer Bestandstrasse auf denselben Masten geführt. Durch diese Hybridlösung ist es möglich, in großen Teilen bestehende Masten für die Zubeseilung zu nutzen. Das spart Kosten und reduziert den Flächenverbrauch. Deshalb sprechen wir uns für die vorbehaltlose Rückkehr zum Freileitungsbau bei neuen Gleichstromleitungen aus. Freileitungstechnik ist: 🟢 deutlich kostengünstiger, 🟢 schneller realisierbar und 🟢 im Betrieb resilienter als Erdkabel. Die im Rahmen der Novelle des Bundesbedarfsplangesetzes diskutierte „Nähmaschine“, also der Wechsel zwischen Erdkabel und Freileitung im selben Projekt, lehnen wir hingegen ab, da sie die Komplexität und den Flächenbedarf erhöht und den Netzausbau unnötig verteuert. Auf dem Foto zu sehen sind Sven Behrend, Klaus Kaufmann und unser Kollege Matthias Ruchser.

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