Post by Enrico Kramer
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𝗭𝘄𝗲𝗶 𝗕𝗹𝗮𝗰𝗸 𝗕𝗲𝗹𝘁𝘀. 𝗘𝗶𝗻 𝗗𝗼𝗷𝗮𝗻𝗴. 𝗭𝘄𝗲𝗶 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝘄𝗲𝗴𝗲. Dieses Foto ist viele Jahre alt. Da sitzen zwei junge Männer aus der #lausitz in #varna und damals haben wir wahrscheinlich nicht darüber nachgedacht, wohin uns unser Weg einmal führen würden. Heute lebt Dirk Meier mit seiner Familie bei Stuttgart, entwickelt komplexe technische Systeme für Hitachi Rail und wird Deutschland im September bei der #taekwondo Weltmeisterschaft in #Korea vertreten. Ich begleite seit vielen Jahren Menschen und Organisationen in Industrie, Energie und Mobilität. Auf den ersten Blick zwei völlig unterschiedliche Welten. Auf den zweiten Blick folgen beide denselben Prinzipien. Technik verlangt Präzision. Menschen verlangen Verständnis. In komplexen Organisationen braucht es heute beides. Denn Unternehmen sind keine rein technischen Systeme und keine rein sozialen Systeme. Unternehmen sind sozio-technische Systeme. Wer nur eines davon versteht, wird das Ganze kaum erfolgreich begleiten und führen. Lieber Dirk Meier, ich gratuliere dir von Herzen zur Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft im TAEKWONDO. 🇩🇪 Am meisten freue ich mich aber auf etwas anderes: Dass wir diese Reise nach Korea gemeinsam erleben dürfen. Nicht als Trainer und Athlet. Nicht als Architekt und Organisationsentwickler. Sondern als zwei Freunde, die einst gemeinsam mit dem weißen Gürtel begonnen haben und heute erleben dürfen, wohin Haltung, Ausdauer und gegenseitige Unterstützung führen können. Was im Sport über Jahrzehnte wächst, endet nicht an der Hallentür. Es prägt Entscheidungen, Zusammenarbeit und Führung. Unternehmen dürfen stolz sein, wenn sie Black Belts oder Spitzensportler in ihren Reihen haben. Denn es sind Menschen mit Haltung, Urteilsvermögen und der Fähigkeit, in komplexen Situationen zuerst zu verstehen und dann zu entscheiden.