Post by Tobias Henritzi

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Was hat Steinkohlbergbau mit der Transformation unseres Ernährungssystems zu tun? 🏛️🌳 Wo früher rauchende Schlote und schwere Industrie den Takt vorgaben, wächst heute sattes Grün, tüfteln innovative Startups und treffen sich Menschen zum gesellschaftlichen Austausch. Das UNESCO-Welterbe „Zeche Zollverein“ in Essen ist ein Fanal gelungener Transformation. Und genau an diesem geschichtsträchtigen Ort ging es vor kurzem beim Kongress „Supermarkt des Jahres 2026“ um die großen Fragen: Reset oder Rückzug? Bleibt Nachhaltigkeit trotz Krisen und Kostendruck geschäftsrelevant? 💡 Ich habe unseren Chief Merchandising Officer Christoph Graf von Lidl in Deutschland auf das Event der Lebensmittel Praxis begleitet. Die Antwort von Christoph auf der Bühne spiegelte den Geist der Location perfekt wider: Wandel funktioniert nicht durch das Festhalten an alten Mustern oder das Hoffen auf bessere Zeiten, sondern durch mutiges Vorangehen und pragmatisches Handeln. Für uns ist Nachhaltigkeit kein flüchtiger Trend, den man bei wirtschaftlichem Gegenwind einfach über Bord wirft. Sie ist das Fundament unseres Geschäftsmodells 🌍. Hier meine 3 wichtigsten Eindrücke des Tages: ➡️ Demokratisierung statt Erziehung: Unser Job ist es, Kundenbedürfnisse zu erfüllen, nicht zu belehren. Wir überzeugen durch Vielfalt, beste Qualität, Geschmack und einen günstigen Preis. Indem wir echte Preisparität bei veganen Alternativen (#Vemondo) schaffen, wird die bewusste Wahl ganz ohne finanzielle Barrieren für jeden Geldbeutel attraktiv. ➡️ Konkrete Taten im Regal: Nachhaltigkeit muss man anfassen können. Das zeigen wir mit unserer Proteinstrategie und mutigen Innovation (Plant-Based-Cheese Challenge) 🌾🧀. Aber auch sozial – mit unserem Living Income Programm für faire Schokolade (mit einem Booster pro Tonne Kakao zusätzlich zum Fairtrade-Mindestpreis) 🍫. ➡️ Resilienz statt „grünes Gewissen“: Die Diskussion hat sich in den letzten Jahren verschoben: Weg von der reinen, oft abstrakten „Planetenrettung“ als grünem Add-on für das gute Gewissen, hin zur harten ökonomischen Realität. Heute ist Nachhaltigkeit kein Trend mehr, sondern die elementare Grundlage des Geschäftsmodells – ein entscheidender Resilienzfaktor in Krisenzeiten. Am Ende zeigt sich: Wer Zukunft will, muss Lieferketten krisenfest machen 💡. Was ist eure Meinung: Ist die Verschiebung von der „idealen Planetenrettung“ hin zur „wirtschaftlichen Resilienz“ der richtige Hebel, um Nachhaltigkeit dauerhaft im Massenmarkt zu verankern – oder ist das zu kurz gedacht? Schreibt eure Gedanken in die Kommentare! 👇 Vielen Dank für die Einladung und ein großes Kompliment an die Lebensmittel Praxis für die gelungene Moderation und Organisation des Events Markus Wörmann Bettina Röttig Marie-Therese Kraus Elena Kuss. #SupermarktdesJahres #Sustainability #Resilienz #FutureOfFood #PlantBased #Innovation Credits Bild 2 (Panel): Peter Eilers für Lebensmittelpraxis

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