Post by Thorsten Büker
improving rail operations through technology & innovation
Seit Ende Juni ist die Strecke Aachen - Köln für vier Wochen wegen Bauarbeiten in Horrem beinahe gesperrt, allein die S-Bahn Infrastruktur ist nutzbar. Ende Mai war die Relation bereits für zwei Wochen wegen Bauarbeiten an der Brücke Rothe Erde nicht nutzbar. Warum die Arbeiten nicht synchronisiert sind und warum wir in Deutschland jedes Fahren und Bauen verlernt haben, möchte ich hier nicht diskutieren. Als ich schaute, wie ich abends vom Frankfurter Flughafen heimkomme, fielen die mageren Ersatzkonzepte ins Auge. Ganz augenscheinlich wurde die Ambitionslosigkeit beim Gedanken, hilfsweise über Düsseldorf zu fahren: Nehmen wir an, dass Kapazitäten für Bus-SEV tatsächlich anderweitig gebunden sind. Auf dem RE 1 werden durch das Einkürzen in Köln jedoch einige Ressourcen frei. (Der Pendel Aachen - Düren fährt als RE 9.) Doch ungeachtet dessen bleibt es dabei, dass der RE 4 am Abend jenseits Mönchengladbach für mehrere Stunden nicht verkehrt, um Ressourcen zu sparen. (Einen Masterplan um umgeleitete Trassen des SGV wird es dahinter kaum geben.) Wie wir durch ein nicht sichergestelltes ÖV-Grundangebot bei Minderverfügbarkeit der #Infrastruktur an der Substanz unserer #Volkswirtschaft kratzen, scheint mir weiterhin nicht ausreichend angekommen zu sein. Und Fälle wie hier belegen anschaulich, dass bei #Ersatzkonzepten weit mehr Synchronisation zwischen den Beteiligten bei wünschenswert ist. go.Rheinland Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) National Express Rail GmbH