Post by Thomi Jourdan

Regierungsrat Baselland

๐——๐—ฎ๐˜€ ๐—Ÿ๐—ฒ๐—ถ๐—ฑ๐—ฒ๐—ป ๐˜‚๐—ป๐—ฑ ๐—ฆ๐˜๐—ฒ๐—ฟ๐—ฏ๐—ฒ๐—ป ๐—ถ๐—ป๐˜€ ๐—ญ๐—ฒ๐—ป๐˜๐—ฟ๐˜‚๐—บ ๐—ด๐—ฒ๐˜€๐˜๐—ฒ๐—น๐—น๐˜. ๐˜“๐˜ฆ๐˜ต๐˜ป๐˜ต๐˜ฆ ๐˜ž๐˜ฐ๐˜ค๐˜ฉ๐˜ฆ ๐˜ธ๐˜ข๐˜ณ ๐˜ช๐˜ค๐˜ฉ ๐˜ข๐˜ฏ ๐˜ฅ๐˜ฆ๐˜ณ 30-๐˜‘๐˜ข๐˜ฉ๐˜ณ ๐˜๐˜ฆ๐˜ช๐˜ฆ๐˜ณ ๐˜ฅ๐˜ฆ๐˜ณ ๐˜—๐˜ข๐˜ญ๐˜ญ๐˜ช๐˜ข๐˜ต๐˜ช๐˜ท๐˜ฌ๐˜ญ๐˜ช๐˜ฏ๐˜ช๐˜ฌ ๐˜ช๐˜ฎ ๐˜—๐˜ข๐˜ณ๐˜ฌ ๐˜ช๐˜ฏ ๐˜ˆ๐˜ณ๐˜ญ๐˜ฆ๐˜ด๐˜ฉ๐˜ฆ๐˜ช๐˜ฎ. ๐˜”๐˜ฆ๐˜ช๐˜ฏ๐˜ฆ ๐˜๐˜ฆ๐˜ด๐˜ต๐˜ณ๐˜ฆ๐˜ฅ๐˜ฆ ๐˜ธ๐˜ข๐˜ณ ๐˜ฆ๐˜ช๐˜ฏ๐˜ฆ๐˜ณ ๐˜ฎ๐˜ฆ๐˜ช๐˜ฏ๐˜ฆ๐˜ณ ๐˜ฆ๐˜ฎ๐˜ฐ๐˜ต๐˜ช๐˜ฐ๐˜ฏ๐˜ข๐˜ญ๐˜ด๐˜ต๐˜ฆ๐˜ฏ ๐˜”๐˜ฐ๐˜ฎ๐˜ฆ๐˜ฏ๐˜ต๐˜ฆ ๐˜ฅ๐˜ฆ๐˜ณ ๐˜ญ๐˜ฆ๐˜ต๐˜ป๐˜ต๐˜ฆ๐˜ฏ ๐˜”๐˜ฐ๐˜ฏ๐˜ข๐˜ต๐˜ฆโ€ฆ ยซWas die Palliativklinik leistet, was Vreni Grether hier aufgebaut hat โ€“ das gehรถrt zum Beeindruckendsten, was ich in drei Jahren als Regierungsrat erleben durfte. (โ€ฆ) Dieser Ort ist einzigartig. Einzigartig in seiner Entstehung. Einzigartig in seinem Engagement. Einzigartig in seiner Bedeutung. 1996 hatte Vreni Grether eine Idee โ€“ aus tiefster menschlicher รœberzeugung โ€“ dass unsere Region einen Ort braucht, an dem Menschen mit unheilbaren Krankheiten umfassend versorgt werden โ€“ und ein Ort, wo sie in Wรผrde sterben dรผrfen. Leiden und Sterben. Das sind in unserer Gesellschaft schwierige Begriffe. Wir haben gelernt, sie zu verdrรคngen โ€“ an einen Ort, wo wir sie nicht direkt spรผren mรผssen. (โ€ฆ) Vreni Grether hat das Gegenteil gemacht. Sie hat das Sterben, das Leiden und das Entdecken neuer Kraft in existenziellen Lebensphasen ins Zentrum gestellt โ€“ nicht als Ausdruck eines medizinischen Mangels, nicht als etwas, das man gesellschaftlich verdrรคngt. Sondern als das, was es ist: ein Teil unseres Lebens der die gleiche Sorgfalt, den gleichen Respekt, die gleiche Wรผrde verdient wie jene Lebensphasen, an die wir viel lieber denken: das Geborenwerden, das Aufwachsen, das Reif-Werden. Ja, diesen Ort haben Sie geschaffen. (โ€ฆ) Gemeinsam mit einem Team, das den eigenen Auftrag nicht nur medizinisch versteht, sondern dem Menschen in seiner Ganzheit begegnet: In seiner psychosozialen, emotionalen Realitรคt, in seiner Kultur, Emotion und Spiritualitรคt. Nicht als Randaspekt, sondern als zentrales Element des eigenen Auftrags, der sich auch an die Angehรถrigen richtet, sie einbezieht โ€“ und stรคrkt, wenn diese selbst am Rand ihrer Krรคfte sind โ€“ weil Sie wissen, dass hinter jedem Menschen eine Familie, eine Geschichte steht, die als Teil der Lebensreise gestรคrkt und als Ressource neuentdeckt werden soll. Liebe Vreni Grether, Sie mussten fรผr diese Idee kรคmpfen. (โ€ฆ). Es gab Widerstรคnde, Kritik, Zweifel. Und doch: Sie haben nicht nachgelassen. Vor 8 Jahren hat die Uni Basel Sie und Ihr Lebenswerk mit der Ehrendoktorwรผrde gewรผrdigt. Ich weiss nicht, was Ihnen in diesem Moment durch den Kopf gegangen ist. Aber ich vermute: Es war nicht Stolz auf die eigene Person. Viel eher Dankbarkeit. Dankbarkeit fรผr alle, die diesen Weg mit Ihnen gegangen sind. (โ€ฆ) Weil Ihnen bewusst ist, dass ein solcher Ort nur dann wirklich gut ist, wenn alle mit Herzblut dabei sind. Und vielleicht hatten sie in diesem Moment auch ein Gefรผhl der Gewissheit: Die Sache ist angekommen. Die Menschen, fรผr die ich das alles getan habe, werden gesehen โ€“ in der Gesellschaft wahrgenommen. (โ€ฆ) Danke, liebe Vreni Grether โ€“ von ganzem Herzen. Fรผr die Pioniertat. Fรผr die Grosszรผgigkeit. Fรผr die Beharrlichkeit. รœber drei Jahrzehnte.ยป Link zur Palliativklinik im 1. Kommentar. #palliativmedizin #palliativecare

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