Post by Thomas Lange

Achleitner Ventures | Family Office | DeepTech Unlocked

๐—ฅ๐—ฒ๐˜€๐—ถ๐—น๐—ถ๐—ฒ๐—ป๐˜‡ ๐˜€๐˜๐—ฎ๐˜๐˜ ๐—ช๐˜‚๐—ป๐˜€๐—ฐ๐—ต๐—ฑ๐—ฒ๐—ป๐—ธ๐—ฒ๐—ป: ๐—ช๐—ฎ๐˜€ ๐—ฑ๐—ถ๐—ฒ ๐—˜๐—ป๐—ฒ๐—ฟ๐—ด๐—ถ๐—ฒ๐˜„๐—ฒ๐—ป๐—ฑ๐—ฒ ๐˜„๐—ถ๐—ฟ๐—ธ๐—น๐—ถ๐—ฐ๐—ต ๐—ฏ๐—ฟ๐—ฎ๐˜‚๐—ฐ๐—ต๐˜ In der neuen Folge vonย #DeepTechUnlockedย sprechen wir mit Christian Bruch, dem CEO von Siemens Energy, รผber die Zukunft unseres Energiesystems โ€“ und warum es darin oft weniger grundlegende Verรคnderungen gibt, als die Transformationsrhetorik vermuten lรคsst. Wenn wir รผber Transformation sprechen, entsteht schnell der Eindruck, man kรถnne ein Energiesystem politisch oder gesellschaftlich einfach neu entwerfen. Tatsรคchlich sind Energiesysteme emergent: Sie entwickeln sich aus technologischen, physikalischen und รถkonomischen Realitรคten. Und sie kennen Trade-offs. Das heiรŸt auch: Transformation hat ihren Preis. Und ohne Ehrlichkeit bei Fragen der Wirtschaftlichkeit wird gesellschaftliche Akzeptanz schwer zu sichern sein. Wir haben aber natรผrlich vor allem auch รผber #Innovation gesprochen: รผber Forschung und Entwicklung bei Siemens Energy, รผber den fundamentalen Impact von KI โ€“ insbesondere bei der Materialentwicklung und im Engineering โ€“ und รผber die Frage, wie groรŸe Organisationen agiler werden. Dabei spielt auch die Zusammenarbeit mit Startups eine wichtige Rolle. Eine groรŸe Herausforderung fรผr letztere besteht laut Christian Bruch allerdings darin, dass Energie keine klassische First-Mover-Industrie ist. Im Gegenteil: Oft gibt es einen First-Mover-Disadvantage. Umso wichtiger sind innovative ร–kosysteme und Partnerschaften zwischen Startups und Incumbents. Gesprochen haben wir auch รผber Fรผhrung und #Leadership. Wie steuert man ein Unternehmen in einem so hochkomplexen Umfeld wie dem Energiesystem und in geopolitisch und รถkonomisch so herausfordernden Zeiten? Dezentralisierte Entscheidungen, klug geschnitten Zellen der Fรผhrung, Konsistenz, Klarheit und Fokus sind Teile der Antwort. Und schlieรŸlich die gesellschaftliche Verantwortung von CEOs. Wer groรŸe Unternehmen fรผhrt, sollte auch das politische und gesellschaftliche Umfeld mitgestalten wollen, in dem es agiert. Am Ende bleibt die grundlegendste Frage: Was ist uns was wert? Wie wollen wir in zehn Jahren leben โ€“ und was mรผssen wir 2026 tun, um dorthin zu kommen? ๐ŸŽง Das ganze Gesprรคch gibt es รผberall zu hรถren, wo es gute Podcasts gibt (Links in den Kommentaren). 1E9 & Festival der Zukunft Dr. Thorsten Lambertus Wolfgang Kerler

Post content

Video Content