Post by Thomas Höxtermann

Nattler Architekten

Die kühlste Entscheidung fällt lange vor dem Sommer. Wer an einem heißen Sommertag von einer aufgeheizten Straße in einen begrünten Innenhof tritt, spürt den Unterschied sofort. Die Luft wirkt angenehmer. Der Schatten schafft Aufenthaltsqualität. Die Umgebung verändert sich. Was viele dabei nicht sehen: Diese Wirkung entsteht nicht erst mit dem Pflanzen eines Baumes oder der Begrünung eines Daches. Sie beginnt Jahre früher. Am Planungstisch. Bereits in den ersten Planungsphasen wird entschieden, wie Gebäude und Freiräume zusammenwirken, wie Regenwasser auf dem Grundstück zurückgehalten werden kann und welchen Beitrag Begrünung für das Mikroklima leisten soll. Begrünung ist deshalb weit mehr als ein gestalterisches Element. Sie kann Oberflächentemperaturen reduzieren, die Biodiversität fördern und die Aufenthaltsqualität nachhaltig verbessern. Ihre Wirkung entfaltet sie jedoch nur, wenn sie von Anfang an mitgedacht wird. Für Nattler Architekten beginnt genau hier gute Planung. Nicht mit einer fertigen Lösung, sondern mit dem Dialog. Bauherrschaften, Nutzerinnen und Nutzer sowie die beteiligten Planungsdisziplinen bringen unterschiedliche Perspektiven und Anforderungen ein. Daraus entsteht ein ganzheitlicher Planungsansatz, der ökologische, funktionale und wirtschaftliche Anforderungen miteinander verbindet. Projekte wie das Bürogebäude von Vorwerk in Wuppertal oder das Betriebsrestaurant von Vaillant in Remscheid stehen beispielhaft für diese Arbeitsweise. Gute Planung denkt weiter als bis zum Gebäude. Foto 1: Julia Sellmann Fotos 2-6: HGEsch #Architektur #Nachhaltigkeit #NattlerArchitekten #GrüneInfrastruktur #Baukultur

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