Post by Thomas Hillig Architekten GmbH
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In unseren Projekten arbeiten wir konsequent mit 3D-Modellen. Der große Vorteil ist, das Modell nicht nur für die Darstellung, sondern als eine Arbeitsgrundlage der gestalterischen Variantenuntersuchung nutzen zu können. Gerade bei Fassadenentscheidungen zeigt sich, wie wichtig diese Flexibilität ist. Geländer wirken nicht isoliert, Fensterrahmen nicht unabhängig von der Putzfarbe. Alles beeinflusst sich gegenseitig. Durch das digitale Modell können wir diese Abhängigkeiten früh sichtbar machen und fundierter entscheiden. Neu ist dabei die zusätzliche Ebene durch KI-gestützte Visualisierung. In einem aktuellen Beispiel konnten wir auf Basis unserer Modellstände sehr schnell fotorealistische Ansichten generieren. Das ermöglicht uns, viele Entwurfsvarianten deutlich schneller und in größerer Bandbreite als bisher zu prüfen. Für uns bedeutet das keine Verdrängung klassischer Entwurfsarbeit, sondern eine Erweiterung. Die architektonische Entscheidung bleibt weiterhin im Zentrum, aber die Werkzeuge werden leistungsfähiger. KI ersetzt dabei nicht das Denken, sondern beschleunigt das Sehen, Vergleichen und Kommunizieren von Ideen.