Post by Theben Smart Energy
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Im Rahmen unseres Smart Energy Dialogues haben wir Simon Kreutzer (smartOPTIMO GmbH & Co. KG), Thomas Suding (EWE NETZ), Sebastian Gruner (TMZ Thüringer Mess- und Zählerwesen Service GmbH) und David Tetz (OVAG-Gruppe) eingeladen, ihre Erfahrungen aus der Praxis des Steuerungsrollouts zu teilen.💬 Die Praxisberichte und die anschließende Diskussion machten deutlich: Mit dem Übergang vom Pilotprojekt in den Massenbetrieb rücken Fragen der Skalierung und Prozessintegration zunehmend in den Mittelpunkt. Der Steuerungsrollout hat die Pilotphase verlassen und ist auf dem Weg in den Massenbetrieb. Der Fokus verschiebt sich von der reinen Messinfrastruktur hin zur aktiven Steuerbarkeit von Anlagen und deren Integration in den Netzbetrieb.⚙️ Gleichzeitig steigt der regulatorische Druck – unter anderem durch §14a EnWG und §9 EEG. Mit dem Zielbild 2027 vor Augen gilt es jetzt, die Voraussetzungen für eine flächendeckende digitale Steuerung zu schaffen. Die zentrale Herausforderung liegt dabei weniger in der Gerätetechnik als in der Komplexität von Systemen, Prozessen und Schnittstellen. Entscheidend für den Erfolg sind standardisierte End-to-End-Prozesse, stabile IT- und Datenstrukturen, umfassende Tests sowie die frühzeitige Einbindung aller relevanten Stakeholder.💡 Wer Komplexität reduziert, Systeme integriert und Prozesse automatisiert, kann regulatorische Anforderungen erfüllen, Kosten beherrschen und die eigene Rolle im zukünftigen Energiesystem aktiv gestalten. Das Verteilnetz wird damit zum zentralen Steuerungselement der Energiewende.⚡