Post by Tatjana Hetfeld

Geschäftsführende Gesellschafterin | PR & strategische Kommunikation für Zukunftsprojekte

Der STEEL.DAY in #Gelsenkirchen hat gezeigt, wie Kreislaufwirtschaft gemeinsam gestaltet werden kann. Für mich hat er zudem eindrucksvoll gezeigt, wie viel Potenzial und Kraft nicht nur in zirkulärer Wertschöpfung, sondern auch in unserer Wirtschaft liegt. ZINQ, Welser Profile und ArcelorMittal haben sich zusammengetan, um Impulse zu setzen und zirkuläre Projekte und Produkte mit vereinten Kräften in die Breite zu tragen. Beim STEEL.DAY haben sie gezeigt, das es bereits zahlreiche Lösungen und Best Practice Cases gibt und dass sie bereit sind, als Vorreiter voranzugehen - nicht nur als Unternehmen, sondern auch persönlich. Lars Baumgürtel, Andreas Welser und Olivier Vassart verkörpern Werte, für die sie auch eintreten. Vielleicht ist das mit ein Grund, warum jedes Unternehmen für sich Maßstäbe setzt: ZINQ mit der Entwicklung und Umsetzung eines zirkulären Geschäftsmodells, das im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Umweltpreis (#dup25) ausgezeichnet wurde, Welser mit der konsequenten Schließung von Kreisläufen und ArcelorMittal mit dem ganzheitlichen Planungsansatz Steligence. Durch die Vorbereitung und Moderation des STEEL.DAY habe ich tiefe Einblicke und Hintergründe erhalten und vielleicht auch deshalb noch einmal einen anderen Blick auf diese Kooperation, die für mich Beispielhaft ist. Ich wünsche mir jedenfalls mehr davon. Und ich wünsche mir einen anderen Blick auf unsere Wirtschaft und unsere Stärken. Viel zu oft fokussieren wir uns auf das, was nicht gelingt - wie aktuell beispielsweise der Einzug unserer Nationalelf ins Achtelfinale, über den ganz Deutschland jetzt lebhaft diskutiert. Das Schlimme ist, dass wir uns oft „selbst verzwergen“ und diese Haltung auch nach außen tragen. Warum sollte uns so jemand als „groß“ wahrnehmen? Welche Rolle Kommunikation spielt, war auch ein Thema beim STEEL.DAY. Stahl ist ein Enabler für Zukunftsfelder wie Erneuerbare Energien und Elektromobilität. Doch kaum wer spricht darüber. Stahl ist Weltmeister der Kreislaufwirtschaft, da er Jahrzehnte lang hält und immer wieder recycelt werden kann. Doch wenn wir über nachhaltige Werkstoffe sprechen, kommt Stahl meist nicht vor. Deshalb haben wir es auch ein Stück weit selbst in der Hand, etwas zu ändern. Mit unser Haltung, mit unserer Kommunikation. Was den Stahl angeht, freue ich mich jedenfalls darauf, gemeinsam mit John Siehoff und Anna Sänger den Dialog fortzusetzen und ein Schaufenster für zirkulären Stahl zu bestücken. Jeder ist eingeladen, sich daran zu beteiligen. #STEELDAY #Kreislaufwirtschaft #Kooperation #Wirtschaft Fotos: ZINQ_Gerd_Kaemper

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