Post by Süddeutsche Zeitung
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Matrosen an Bord einer russischen Fregatte sollen am Dienstag Warnschüsse in Richtung einer zivilen Yacht im Ärmelkanal abgegeben haben. Jane und Alan Kelvey, ein britisches Rentnerehepaar, das sich zum Segeln auf der Yacht im Ärmelkanal befand, beschrieb die Ereignisse im Gespräch mit der BBC als „surreal“. Jane Kelvey sagte, das russische Kriegsschiff habe fünf Hornsignale abgegeben, um auf sich aufmerksam zu machen. „Wir drehten sofort um zwei Grad nach Backbord, damit sie sehen konnten, dass wir den Kurs absichtlich geändert hatten, was bedeutete, dass wir sie gesehen hatten.“ Die Schüsse seien nicht auf die Yacht gerichtet gewesen, sondern in die Luft. Laut Jane Kelvey war ihre Yacht, die Bright Future, „definitiv nicht auf Kollisionskurs“ mit dem Kriegsschiff. Die Warnschüsse seien „absolut unnötig“ gewesen. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte später den Vorfall. Die Yacht habe auf mehrere Kontaktversuche nicht reagiert und die Distanz immer weiter verringert. Bei einer Entfernung von 150 Metern habe der Kapitän der Fregatte dann den Befehl zum Eröffnen der Warnschüsse gegeben. Was der Vorfall mit der sogenannten Schattenflotte zu tun hat: https://lnkd.in/eFEEbf6g #russland #england #ärmelkanal