Post by Süddeutsche Zeitung
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Der russische Angriff auf die Ukraine fordert nach wie vor schreckliche Opfer und kann jederzeit eskalieren, wenn Präsident Wladimir Putin es will. Dennoch ist derzeit ein Hauch von Optimismus in der Europäischen Union spürbar. Vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs an diesem Donnerstag und Freitag in Brüssel hat sich das Gefühl breitgemacht: Es könnte tatsächlich gelingen, Putin zu ernsthaften Friedensverhandlungen unter Beteiligung der EU zu zwingen. Die ukrainische Armee hat an der Front das Blatt gewendet, am Tag des Brüsseler Gipfels griff sie sogar Ziele in Moskau an. Gleichzeitig schließen sich die Reihen der Ukraine-Unterstützer. Nach dem missratenen Abenteuer in Iran sucht US-Präsident Donald Trump wieder die Nähe zu den Europäern. Und der Wahlsieg von Péter Magyar über Viktor Orbán in Ungarn hat die EU unverhofft geeint. So wurde seit der Ungarn-Wahl der Weg frei für den 90-Milliarden-Kredit, der den ukrainischen Staat am Leben hält, sowie für das 20. Sanktionspaket, dem wohl bald das 21. Paket folgen wird. Die Europäer wollen den wirtschaftlichen Druck auf Russland erhöhen. Und nicht zuletzt sind die Beitrittsgespräche mit der Ukraine möglich geworden, sie begannen am Montag dieser Woche in Luxemburg. Kanzler Merz hat dazu Ideen, die nicht allen gefallen (SZ Plus): https://lnkd.in/e-hS9DJj