Post by Deutsches Technikmuseum

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Am 17. Juni gab die deutsche Bundesregierung im Rahmen des Deutsch-Polnischen Forums elf Eisenbahnminiaturen und Objekte, die sich im Deutschen Technikmuseum befanden, an die Republik Polen zurück. Wie kam es dazu? Während der deutschen Besatzung Polens im Zweiten Weltkrieg wurden zahlreiche Kulturgüter geplündert und nach Deutschland verbracht. Zu ihnen gehörten unter vielen anderen auch die oben genannten Objekte. Ihre Herkunft konnte durch die Auswertung historischer Zugangsbücher rekonstruiert werden. Bei der wissenschaftlichen Erschließung der Bestände des heutigen Deutschen Technikmuseums wurde festgestellt, dass sie „aus dem Verkehrsmuseum Warschau übernommen“ und im September 1940 in das damalige Verkehrs- und Baumuseum Berlin gebracht wurden. Das Deutsche Technikmuseum zeigte sie von 1987 bis zur Rückgabe in seiner Ausstellung und wies dabei auf ihre Herkunft hin. Bereits seit 2003 waren sie in der Datenbank „Lost Art“ als kriegsbedingt verlagertes Kulturgut registriert. Das Deutsche Technikmuseum überprüft im Rahmen der Provenienzforschung fortlaufend seine Bestände auf Objekte, die einen Bezug zu NS-Raubgut, kriegsbedingter Verlagerung, DDR-Unrecht oder kolonialen Kontexten haben. 📸 SDTB / Patrick Huth

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