Post by Stefka Lysk

Digital Health & Innovation Specialist | Charité Berlin | Bridging Research, Care & Technology | Women’s Health Advocate

❌ 💬 „You can’t have it all.“ Diesen Satz habe ich nach dem Studium oft gehört. Entweder Klinik 🧑‍⚕️ ODER Forschung 👩‍💻 – erst recht als Frau mit bereits zwei kleinen Kindern. Es war eine andere Zeit, ein anderes Mindset. Und ich habe mich entschieden: für die Klinik. 🏥 Es war keine falsche Entscheidung. Im Gegenteil. Die Arbeit mit Patient:innen, die Weiterbildung und die klinische Erfahrung haben mich geprägt. Gehadert habe ich trotzdem immer wieder – denn die Forschung hat mir gefehlt. Meine Leidenschaft für die digitale Medizin 🤳 hat mich schließlich auf einen unerwarteten Weg geführt: über fünf Jahre Start-up-Welt und DiGA-Entwicklung zurück zu meinen Wurzeln an der Charité - University Medicine Berlin. 👉 Seit inzwischen mehr als drei Jahren darf ich hier genau das verbinden, was lange als Gegensatz erschien: entwickeln, Versorgung gestalten, forschen – und weiterhin Patient:innen betreuen. 💫 Gestern war es dann soweit – vielleicht etwas late to the party, aber dafür mit ordentlich Wumms. 🚀 Ich durfte meine Dissertation zum Thema „Wirksamkeit und Adhärenz einer Digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) für Migräne“ erfolgreich verteidigen. Was zeigt mir dieser Weg? Karrieren müssen nicht linear verlaufen. Manchmal führen bestimmte Stationen zu Perspektiven, die man auf direktem Weg nie gewonnen hätte. Interessanterweise fühlt sich meine Expertise für mich persönlich mittlerweile eher „rund“ als „zerstückelt“ an. Vielleicht kann man wirklich nicht alles gleichzeitig haben, aber durchaus nacheinander ❤️ Mein besonderer Dank gilt Claudia M. Witt Witt und Daniel Pach, Priv.-Doz. Dr. med. Pach für die großartige Betreuung! Und danke an alle, die mich gestern unterstützt und mitgefiebert haben: Jessica Manthey Martin Lysk🌵 Simon Scholler Rebecca Paprott Maximilian Hinse Vanessa Weiss Julia Waldschmitt

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