Post by Stefanie Pietsch
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📦 Transferprodukte im Projekt PsyOnGa (Teil 5/5): Die Kommunikationsbox In weiteren Workshopreihen wurde ein partizipativer Co-Design-Ansatz verfolgt, um eine innovative Produktidee zu entwickeln. Zentrales Ziel war die aktive Einbindung der späteren Nutzenden – also der Familien – in den Entwicklungsprozess, um ihre Bedürfnisse sichtbar zu machen und die Passgenauigkeit des Tools zu gewährleisten. Die Co-Design-Workshops wurden geleitet von Andreas Muxel, Alexandra Teynor, Elias Naphausen und Klaus Kaufmann von der Technischen Hochschule Augsburg. 🛠️ Der Entwicklungsprozess in zwei Phasen 🤝Phase 1: Ideenentwicklung -Ideengenerierung & Brainstorming: Die teilnehmenden Familien entwickelten gemeinsam Ideen für ein Werkzeug, das zur psychosozialen Stärkung der gesamten Familie beitragen kann. -Prototyping & Umsetzung: Die Konzepte wurden anschließend praktisch umgesetzt und verkörpert (Enactment). Es entstanden vielfältige kreative, haptische Modelle und Prototypen. 🤝Phase 2: Testung und Weiterentwicklung -Testung & Abstimmung: Die Papier-Prototypen und die ihnen zugrunde liegenden Ansätze bildeten den Ausgangspunkt für zwei systematische Prototypen: "die Kommunikationsbox" und "den Gefuehlszeiger". Nach dem Ausprobieren und Testen fiel das eindeutige Votum auf die Kommunikationsbox. -Fertigstellung: Die Kommunikationsbox wurde abschließend von den Designern fertiggestellt. 💡 Was kann die Kommunikationsbox? Die Kommunikationsbox ist ein niedrigschwelliges, präventives Werkzeug für Familien. Sie verbindet Gesprächsimpulse, kleine Rituale sowie kreative Aufgaben und unterstützt Familien dabei, auch über schwierige Themen ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus leistet sie noch viel mehr: ✨Erinnerungen bewahren: Besonders wertvoll in kritischen Krankheitsphasen. ✨Kopräsenz fördern: Sie stärkt das Gefühl, füreinander da zu sein – selbst wenn man nicht am selben Ort ist. ✨Lebensqualität stärken: Sie hilft, Familienkommunikation zu verbessern, Stress abzufedern und psychische Belastungen zu reduzieren. Familien werden so befähigt, eigene Strategien im Umgang mit der Erkrankung zu entwickeln und zu aktiven Gestalter*innen ihrer Situation zu werden. 🚀 Wie geht es weiter? Die Kommunikationsbox wurde bei der Abschlussveranstaltung präsentiert und von den Familien ausgiebig getestet. Das Feedback war eindeutig: Familien wünschen sich so eine Box für zu Hause. Wir bleiben also dran! Die Weiterentwicklung der Kommunikationsbox mit ihren vielseitigen Funktionen wird uns auch künftig noch begleiten. ✨ Ein großes Dankeschön an Andreas Muxel, Alexandra Teynor, Elias Naphausen und Klaus Kaufmann für die fundierte und innovative Navigation durch diesen konsequent partizipativen Prozess, in welchem Familien als Ideengeber*innen fungierten. Ich bin zutiefst begeistert! Danke! #PsyOnGa #CoDesign #Partizipation #Kommunikationsbox #Psychoonkologie #Familienresilienz #Tigerherz #InnovationImGesundheitswesen #UserCenteredDesign #THAugsburg