Post by Stefan Schwille

Coaching und Newplacement-Beratung für Führungskräfte

⚡Die CEO-Bewerbung kann gefährlich sein⚠️ Sich als Executive initiativ bewerben – sinnvoll oder riskant? Auch ich empfehle in bestimmten Situationen der Karriereberatung den initiativen Weg. Für Executives kann das sehr wirkungsvoll sein. Das klassische Vorgehen: 📝 100–120 g Papier, ein fokussiertes Anschreiben und ein aussagekräftiger One Pager im hochwertigen Umschlag. Adressaten: 👉 Vorstand oder Geschäftsführung, Aufsichts- oder Beirat, Inhaber. Die Rücklaufquote liegt meist nur bei 3–10 %. Das klingt wenig, ist aber nur die quantitative Betrachtung. Es gibt dabei jedoch eine oft unterschätzte Gefahr: Wer sich in größerem Umfang oder in einer überschaubaren Branche initiativ bewirbt, kann mit laufenden Headhunter-Mandaten kollidieren. Viele Executive Search-Berater verlieren das Interesse an Kandidaten, wenn diese sich zuvor bereits direkt bei der Unternehmensspitze positioniert haben. Warum? Weil Exklusivität und Kandidatenzugang Teil ihres Geschäftsmodells sind. Mein Fazit: Initiativbewerbungen können für Executives ein sinnvoller Weg sein. Aber: Diese Schritte sind nicht reversibel. Und sie können dazu führen, dass manche Headhunter Sie später für genau dieses Unternehmen nicht mehr berücksichtigen. Meine Empfehlung: ⏩Initiativ ja, aber gezielt, selektiv und mit klarem Marktverständnis! Wer das Vorgehen ausführlicher nachvollziehen will, dem empfehle ich das gleichnamige Buch von Nane und Dr. Jürgen Nebel.

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