Post by Startup News Schweiz

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CHF 150'000. Kein grosser Scheck. Aber das Thema dahinter ist ein Milliardenproblem. Das Zürcher Deeptech-Startup Kyra erhält CHF 150'000 von InnoBooster, dem Förderprogramm der Gebert-Ruef-Stiftung. Das Geld fliesst in eine KI-Software, die Engpässe im Stromnetz vorhersagt. Das physikinformierte Modell prognostiziert Netzengpässe von wenigen Minuten bis zu 20 Jahre voraus. Hinter Kyra stehen Andrej Stankovski und Anna Varbella aus dem Umfeld der ETH Zürich. Europas Stromnetze stossen an ihre Grenzen. Stromhändler, Solar- und Windparks und Rechenzentren bauen oft blind, weil sie die Grenzen im Netz nicht kennen. Die Folge sind Abregelungen und lange Warteschlangen für Anschlüsse. Das betrifft die ganze Energiewende, nicht nur einzelne Projekte. Unsere Einordnung: Der Ausbau der Erneuerbaren scheitert heute selten an der Technik. Er scheitert am Netz. Wer Engpässe vorhersagen kann, spart Geld und Nerven. Der Zeitpunkt passt: KI-Rechenzentren treiben den Stromhunger, Netzengpässe werden zum Dauerthema. Kyras grosse Aufgabe ist der Beweis in der Praxis. Prognosen sind nur so gut wie ihre Treffsicherheit. Gelingt das, hat Kyra ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Eines der spannenderen Energie-Startups aus dem ETH-Umfeld. Ganze Story mit Einordnung: https://lnkd.in/eXrKYkXt #SwissStartups #KI #Energie #Cleantech #Zürich