Post by Stadtwerke Bochum Gruppe
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Die Stadtwerke Bochum blicken auf ein starkes Geschäftsjahr 2025 zurück. Mit einem Ergebnis von 105,4 Mio. € nach Steuern haben wir unseren Wirtschaftsplan deutlich übertroffen und schaffen damit die Basis für Rekordinvestitionen in Bochums Zukunft - das haben Frank Thiel und Elke Temme heute im Rahmen der Bilanz-Pressekonferenz den anwesenden Medienvertretern erläutert. Von dem guten Ergebnis profitieren auch die Stadt Bochum und ihre Bürgerinnen und Bürger: 75 Millionen Euro Gewinn werden an die Stadt Bochum abgeführt, hinzu kommen 22 Millionen Euro Konzessionsabgaben. Insgesamt stützt die Stadtwerke Bochum Gruppe den städtischen Haushalt damit im Jahr 2025 mit 97 Millionen Euro. Zugleich investierten die Stadtwerke Bochum im zurückliegenden Geschäftsjahr rund 131 Mio. Euro in die Transformation der Energie- und Wärmeversorgung. Für die Jahre 2024 bis 2030 ist ein Investitionsvolumen von in Summe rund 1 Mrd. Euro vorgesehen. „Wir stehen inmitten der vermutlich größten Investitionsphase unserer über 170-jährigen Unternehmensgeschichte. Diese Investitionen werden unsere Ergebnisse in den kommenden Jahren belasten. Aber sie sind notwendig, um die Infrastruktur zu schaffen, von der Bochum langfristig profitieren wird“, so Frank Thiel. Einen Investitionsschwerpunkt bildet dabei der Umbau der Wärmeversorgung. Grundlage hierfür ist die gemeinsam mit der Stadt Bochum und der Wohnungswirtschaft entwickelte Kommunale Wärmeplanung. „Die kommunale Wärmeplanung zeigt, welche klimafreundliche Heizlösung an welchem Standort langfristig sinnvoll und wirtschaftlich ist. Ein Ergebnis: Im Fernwärmegebiet wollen wir unser Netz bis 2045 verdoppeln“, so Elke Temme. In dezentralen Bereichen sind laut kommunaler Wärmeplanung meist Wärmepumpen die beste Lösung. Bis 2030 sollen deshalb zudem rund 150 Mio. € in die Strominfrastruktur investiert werden – etwa in Digitalisierung, Netzverstärkungen und Umspannwerke. „Unser Ziel ist ein intelligenter Netzausbau. Oft helfen Daten, Transparenz und smarte Steuerung, um Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit zu verbinden. Oder anders gesagt: Nicht jede Herausforderung braucht sofort den Bagger. Manche braucht zuerst Daten, Übersicht und intelligente Steuerung“, erklärt Elke Temme. Auch beim Glasfaserausbau geht es gut voran. Die GLASFASER RUHR als 100 % Stadtwerke-Tochter hat ihre Ziele im Jahr 2025 vollständig erreicht. Über 50 % der Bochumer Wohnungen sind bereits mit FTTH-Glasfaser versorgbar. Bis Ende 2026 sollen es 72 % sein. „Wir werden den Ausbau im öffentlichen Raum voraussichtlich schon 2029 abschließen – drei Jahre früher als ursprünglich geplant“, so Elke Temme. „Die Transformation unserer Infrastruktur ist ein Langstreckenlauf. Aber wir gehen diesen Weg mit klarem Kurs: wirtschaftlich solide, technologisch offen und mit dem Anspruch, Bochum auch in Zukunft sicher, bezahlbar und klimafreundlich zu versorgen“, fasst Frank Thiel zusammen.