Post by Sr. Marzella Krieg
"Gehe mutig von Augenblick zu Augenblick." Luise von Marillac
Beim Besinnungswochenende zum Adventsbeginn haben wir einen Bibliolog zur Geburtsgeschichte Jesu im Lukasevangelium gemacht. Eine Teilnehmerin, die dem Engel ihre Stimme lieh, meinte, „dass der Himmel irrte mit der #Verkündigung an diese ungebildeten Hirten und dass Jesus nicht in einem Palast zur Welt kam.“ Das beschäftigte mich sehr, weil es in mir die Frage nach der „Würde“ angestoßen hat. Wer ist würdig, Gott und sein Wort zu empfangen? Wem gilt die Botschaft Gottes, der seinen Sohn als Heiland in diese Welt gesandt hat? Der allen Menschen durch ihn, Beziehung und Nähe, letztlich die Berufung, die Würde zu leben, schenkt. Gilt das aber nur für eine elitäre, auserwählte Gesellschaft oder ist er doch zu allen Menschen, zu allen seinen Ebenbildern gekommen? Diese Frage beschäftigt mich, seit die König*innen von Ralf Knoblauch in unserer Vinzenzkirche im Herbst zu Gast waren. Diese einfachen Holzfiguren, mit ihren goldenen #Kronen, die aufrecht, mit geschlossen Augen und breitem Lächeln, erinnern uns an unsere eigene Würde. Ihre schlichte Art strahlte Würde aus. Ihr Strahlen hat die Menschen berührt, wie das Leuchten und die Worte der Engel, die Hirten in der #Weihnachtsgeschichte. Die Botschaft der Weihnacht ist Gottes Ja zu uns und zu seiner ganzen Schöpfung. In diesem #JA liegt alle #Würde. Jesus hat diese allen gebracht, die ihn suchten. Gott ist Mensch geworden. Mehr Würde geht nicht. Sie gilt allen #Menschen gleich! #Weihnachten erinnert uns Menschen aufs Neue an unsere von Gott gegebene Würde, die wahrhaft gelebt keine Türen verschließt, keine Menschen ausgrenzt, jeder #Berufung zum #Leben verhilft. JA! Fürchtet euch nicht! Würde den Menschen auf Erden! Gottes #Segen für alle Tage 2022!