Post by Spielplan4
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Jeden Montag posten wir ein #NuggetderWoche zu einem unserer Überthemen #Kommunikation, #Wandel und #Unternehmertum. Der Reihe nach stellt jemand aus unserem Team mit ein paar Sätzen einen Fund vor, der es wert ist, geteilt zu werden. Unser heutiges Nugget der Woche kommt von David Chazarenc: "Das Selfie hat unser Selbstbild radikal verändert - wie wir uns sehen, uns der Welt präsentieren, welche Form von Selbstbewusstsein wir daraus ableiten. Smartphone und soziale Medien sind für viele ein treuer Begleiter, in dessen Spiegel sie Aussehen und Ausstrahlung jederzeit überprüfen können. Der die Vergänglichkeit schöner Momente nicht nur für immer festhält, sondern auch die eigene Person in einen unmittelbaren visuellen Bezug dazu setzt. Für meine Generation ist das untrennbar mit dem jungen Leitmedium und dem damit einhergehenden Wandel in der Kommunikation verknüpft. Das fotografische Selbstporträt an sich gibt es jedoch schon 180 Jahre; ein Blick zurück öffnet neue Perspektiven auf das Medium und die davon beeinflusste Identitätskonstruktion. Die amerikanische Fotografin Vivian Maier lichtete sich häufig in Spiegelungen ab und gewährte dabei mit einem stoisch gleichbleibenden Gesichtsausdruck kaum Einblick in ihr Seelenleben. Der liebevolle und neugierige Blick auf die Menschen und die Welt um sich, den ihre Fotografien zeichnen, spricht dahingegen Bände. Ein Glück, dass bei einer Versteigerung ihr riesiger Nachlass zufällig entdeckt wurde, denn sie fotografierte nur für sich und entwickelte zu Lebzeiten nur einen Bruchteil ihrer Schnappschüsse. Bild 1: Selbstporträt, New York, 1953 Bild 2: Selbstporträt, New York, 1955 Bild 3: Chicago, unbekanntes Jahr ©️ Vivian Maier/Maloof Collection"