Post by smartGAS Mikrosensorik GmbH

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Kreuzempfindlichkeit ist eines der größten Probleme bei Gassensoren und oft wird es unterschätzt. Dabei kann genau sie dafür sorgen, dass eine Messung zwar richtig aussieht, aber eigentlich falsch ist. Ein Beispiel: Ein Sensor, der Kohlenmonoxid messen soll, reagiert vielleicht auch auf Wasserstoff. Ein Sensor für Methan schlägt möglicherweise auch bei Ethanol aus. Und ein einfacher CO₂-Sensor kann durch Wasserdampf beeinflusst werden, sogar bei ganz normaler Luftfeuchtigkeit an einem warmen Sommertag. Das Gefährliche daran: Der Sensor zeigt einen plausiblen Wert an. Man merkt also nicht sofort, dass er gar nicht nur das misst, was er messen soll. Darum setzen hochwertige NDIR-Sensoren auf bessere Technik: Sie nutzen schmale optische Filter, die genau auf das Zielgas abgestimmt sind. Manche arbeiten zusätzlich mit einem Referenzkanal und gleichen Temperaturschwankungen aus. Das macht den Sensor zwar teurer, sorgt aber dafür, dass er über viele Betriebsstunden zuverlässig bleibt. Wenn ein Datenblatt nicht erklärt, wie der Sensor auf andere Gase reagiert – etwa Wasserdampf, Lösungsmittel oder Verunreinigungen –, dann fehlt eine entscheidende Information. Dann kauft man nicht Sicherheit, sondern Hoffnung. #GasSensing #CrossSensitivity #NDIR #smartGAS

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