Post by Sina Brandt
Head of Client Consulting bei @Unbound Media | strategische und operative Mediaplanung – mit Leidenschaft, Hartnäckigkeit und individuellen Lösungen
𝗜𝗰𝗵 𝗯𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘇𝗶𝗲𝗺𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗰𝗼𝗼𝗹! Wir sind oft unglaublich gut darin, die Erfolge und Qualitäten anderer zu würdigen, aber eher zurückhaltend, wenn es um uns selbst geht. Ich habe vor Kurzem einige Freund:innen und Kolleg:innen gefragt, welche Eigenschaften sie mit mir verbinden - beruflich wie persönlich, positiv und kritisch. Den meisten fiel sofort etwas ein. Und vieles davon war durchweg positiv. Habe ich nur mit positiven Antworten gerechnet? 𝗡𝗲𝗶𝗻. Habe ich mich darüber gefreut? 𝗦𝗲𝗵𝗿. Und genau deshalb wollte ich das auch teilen: Während andere Stärken, Talente und positive Charakterzüge von uns wahrnehmen, sehen wir selbst oft zuerst unsere Unsicherheiten, Fehler oder das, was noch nicht reicht. Sich selbst zu mögen, wertzuschätzen, stolz auf sich und seine Leistung zu sein, fällt vielen, wie auch mir, schwer. Denn oft wirkt man dadurch eingebildet, egozentrisch oder überheblich. Vielleicht ist genau das das Problem. Wer sich selbst nie feiert und ständig an sich zweifelt, übernimmt diese innere Haltung irgendwann als Wahrheit. Mein kleines Experiment hat mir gezeigt wie positiv andere über mich denken. Und das zu hören tut verdammt gut. Manchmal hilft der Blick von außen, wieder klarer auf sich selbst zu schauen. Nicht, um sich über andere zu definieren oder sich beweihräuchern zu lassen, sondern um zu merken, dass man bereits vieles richtig macht. Du musst aber nicht darauf warten, dass andere dir Applaus geben. 𝗠𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝘀, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗱𝘂 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝗲𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝘀𝘁, 𝘄𝗶𝗲 𝗰𝗼𝗼𝗹 𝗱𝘂 𝗯𝗶𝘀𝘁. 📸 Danke Florian Holub