Post by simpleclub

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Ausbildung war in deutschen Unternehmen jahrzehntelang ein Autopilot. Feste Azubi-Zahlen, feste Übernahmequote, das System lief einfach durch. Das hat sich strukturell verändert. Die meisten Fachkräfte in Industrieunternehmen kommen aus dem eigenen Ausbildungssystem, nicht vom Markt. Gleichzeitig gehen die Erfahrensten in Rente, Wissen verlässt das Unternehmen und der Fachkräftebedarf der nächsten Jahre ist bereits heute enorm. Diesen Bedarf kann man nicht durch Hiring lösen, weil die Fachkräfte schlicht nicht in ausreichender Zahl vorhanden sind. Ausbildung ist deshalb kein HR-Pflichtprogramm mehr, sondern ein operativer Hebel. Budget kommt zunehmend nicht mehr aus HR-Tooling, sondern aus Operations. Was zählt, ist die Time-to-Productivity. Alexander war zu Gast im TechTalk-Podcast von Michaela Fränzer (GuideCom AG). Dabei ging es auch um die Fragen: Müssen Menschen in Zeiten von KI überhaupt noch lernen? Warum passen klassische Weiterbildungsmodelle immer weniger zur heutigen Arbeitswelt? Und welchen Stellenwert haben Lernangebote für Young Talents wirklich? Das und mehr erfahrt ihr im Podcast. Link in den Kommentaren. 👇

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