Post by S. Siedle & Söhne Telefon- und Telegrafenwerke OHG

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Ein Haus ist nie nur ein Haus. Es ist eine ästhetische Ressource. Das sagt Dionys Ottl (Hild und K) bei der gleichnamigen Veranstaltung des Architekturforum Freiburg e.V.. Bestand, so Ottl, ist mehr als die physische Substanz eines Bauwerks: er trägt Geschichte, Identität und die Spuren derer, die darin lebten und arbeiteten. In Zeiten von Klimawandel, Materialknappheit und Wohnungsnot wird der achtsame Umgang mit dem Bestehenden zur gesellschaftlichen Aufgabe. Umbau ist dann nicht Verzicht, sondern Haltung. Ottl zeigte, wie das geht: Aus geschreddertem Fensterglas wird Dämmung. Aus einem Gewerbebau wird Wohnraum. Aus dem, was da ist, wird das, was gebraucht wird. „Man muss nur finden, was in den Häusern steckt.“ Diese Haltung prägt auch unsere Arbeit. Türkommunikation, die im Bestand bleibt, statt ersetzt zu werden. Die sich anpassen lässt, über Jahrzehnte. Denn die Schwelle eines Gebäudes, als erster Moment des Ankommens, verdient dieselbe Sorgfalt. Danke an das Architekturforum Freiburg für die Denkanstöße und den tollen Abend im Konzerthaus Freiburg. Fotos: © Colin Derks Fotografie

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