Post by Shahryar Honarbakhsh
Geschäftsführer bei Beamtenservice.de GmbH I Spezialisten für den öffentlichen Dienst
Drei Tage im Wald, umgeben von Bären, Wölfen und einem ganzen Wildpark. Die zwei Momente, die wirklich hängen geblieben sind, hatten nichts mit der Natur zu tun. Maklerblog und NewFinance hatten zum #RiskTrail2026 nach Tripsdrill geladen. Kein Hotel, kein Konferenzraum, kein Beamer. Jeder von uns hatte sein eigenes Baumhaus, mitten im Wildpark. Eingeladen waren Maklerinnen und Makler mit ganz unterschiedlichen Spezialisierungen. Genau das war der Gedanke dahinter: ein echter Austausch über die eigenen Fachgebiete hinaus. Und der fand statt. Ich habe in diesen Tagen viele neue, sympathische Kolleginnen und Kollegen kennengelernt. Was diesen Austausch so besonders gemacht hat, war das Drumherum. Statt Folien gab es Waldwege. Statt Stuhlkreis gab es lange Spaziergänge und Walking zwischen den Bäumen. Und genau das hat zwei Momente möglich gemacht, die mir bleiben. Der erste war abends. Wir saßen auf den Treppen vor unseren Baumhäusern und haben über Gott und die Welt gesprochen. Ehrlicher, offener, persönlicher als in jedem Konferenzraum. Solche Gespräche entstehen nicht zwischen zwei Vortragsfolien. Sie entstehen, wenn man rauskommt und sich Zeit nimmt. Der zweite hat mich richtig geerdet. Anja Eschweiler, Geschäftsleiterin des Fördervereins vom Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland in Düsseldorf, hat ihren Weg dorthin erzählt. Ursprünglich war sie bei einem großen Automobilhersteller für Öffentlichkeitsarbeit und Events zuständig. Einmal im Jahr durfte sie Spenden vergeben. Eines Tages fragte das Regenbogenland an, ob sie einen Truck gespendet bekommen könnten. Sie hielt es zuerst für einen Scherz, fragte intern nach, und durch mehrere Abteilungen hindurch kam die Zusage. Sie fuhr selbst hin, im Gepäck ein kleiner Spielzeugtruck, um das Hospiz mit der Nachricht zu überraschen. Die Geschichten der Kinder dort haben sie so bewegt, dass sie nach zweieinhalb Jahren den Automobilkonzern verließ und ganz zum Regenbogenland wechselte. Zwei Momente, mitten im Wald, und doch ging es um Menschen und nicht um Kulisse. Vielleicht braucht es genau diesen Rahmen, damit so etwas entstehen kann. Ein besonderer Dank geht an Karin Fitzka und Dr. Rainer Demski für die Einladung. Wie viel Organisation und Zeit hinter so einem Format stecken, kann ich mir nur erahnen. Das ist alles andere als selbstverständlich. Danke außerdem an Georg Birkenstock, Saskia Ostermann und Beate Dell von der BarmeniaGothaer sowie Marina Valinger, Dirk Smiejkowski und Andreas Weigt von der DELA Lebensversicherung für diese Tage. Mein Fazit nach drei Tagen: Die besten Gespräche brauchen keinen Konferenzraum. Sie brauchen Zeit, einen anderen Ort und Menschen, die wirklich zuhören. #RiskTrail2026 #Netzwerk #Maklerblog #Versicherungsmakler #Beamte