Post by Selina Hehl

Speakerin & Psychologin (M.Sc.) | Psychologische Impulse | #1 HR Influencer AT | Wirkung, Wandel, Wissenschaft | Transformation von Köpfen & Unternehmen | Lebensthemen | Doktorat | 30+ Mio. Impressionen 300k+ Engagement

Nicht, weil er zum Schönreden einlädt. Und auch nicht, weil er toxische Positivität propagiert. Er beschreibt einen neuropsychologischen Mechanismus. Einen, der ausgiebig und felsenfest erforscht ist. → Die Neuroplastizität. Wenn du deine Aufmerksamkeit bewusst auf das Gute richtest, verändert sich mit der Zeit, worauf dein Gehirn automatisch achtet. Nicht, weil das Leben plötzlich besser wird. Sondern weil dein Gehirn verstärkt, was du regelmäßig wahrnimmst. Unsere Gehirne bewerten nicht objektiv. Zwei Menschen erleben dieselbe Situation und erzählen danach zwei völlig unterschiedliche Geschichten. → Der eine sagt: „Das war eine Katastrophe.“ → Der andere sagt: „Das war richtig gut.“ Nicht, weil einer von beiden lügt. Sondern weil beide gelernt haben, auf unterschiedliche Dinge zu achten. Wir denken täglich etwa 60.000-80.000 Gedanken. Bei den meisten Menschen ist ein großer Teil davon negativ. Warum eigentlich? Weil unser Gehirn einen Negativity Bias hat. Evolutionär sinnvoll. Heute oft sabotierend. → Positive Gedanken entstehen nicht zufällig. → Sie entstehen durch bewusstes Training. Hier sind 5 psychologisch fundierte Tools, die sich sofort in den Alltag integrieren lassen: 1/ 60-Sekunden-Gedankenfokus → Einen positiven Gedanken bewusst auswählen → Mind. 60 Sekunden bei diesem Gedanken bleiben → So lernt das Gehirn: Das ist relevant 2/ Variationen wiederholen → Einen positiven Gedanken variiert formulieren → z.B. „Das lief gut.“ „Das war stimmig.“ „Das war super.“ → Wiederholung verstärkt neuronale Verbindungen 3/ Gedanken sprachlich entschärfen → Extreme Formulierungen erkennen → „immer / nie / Katastrophe“ ersetzen: → „diesmal / teilweise / herausfordernd“ 4/ Positive Gedanken sichtbar machen → Erfolge und positive Momente aufschreiben → Zum Beispiel: „Ich habe das geschafft“ → Sichtbarkeit erhöht die mentale Verankerung 5/ Musikkonditionierung → Einen positiven Gedanken bewusst denken → Gleichzeitig ein (neues) Lied hören → Das Gehirn verknüpft Gedanke und Gefühl → Später kann die Musik beides wieder aktivieren Was hilft euch dabei, das Gute bewusster wahrzunehmen? ♻️ Reposte diesen Beitrag, weil wir alle wieder lernen sollten, das Gute bewusster wahrzunehmen. ________ 📌 Speichere die Tipps für dich. ➕ Folge mir, Selina Hehl, für Psychologie & Mindshifts.

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