Post by Schulthess Klinik
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Wundinfektionen nach Wirbelsäulenoperationen gehören zu den schwerwiegendsten Komplikationen in der Wirbelsäulenchirurgie. Gleichzeitig ist es oft schwierig, eine beginnende Infektion von normalen Heilungsprozessen nach einer Operation zu unterscheiden. Genau hier setzt eine neue Studie an, die wir gemeinsam mit dem AO Research Institute Davos der AO Foundation durchgeführt haben. Die Studie zeigt, dass Infektionen charakteristische Veränderungen im Immunsystem hinterlassen – einen regelrechten «immunologischen Fingerabdruck» im Blut. Damit lassen sich Wundinfektionen nach einer Operation besser und früher erkennen. Warum ist das wichtig? 💡 Je früher eine Infektion erkannt wird, desto schneller kann die passende Behandlung eingeleitet werden. 💡 Dadurch steigen die Chancen, Implantate zu erhalten und belastende Folgeoperationen zu vermeiden. 💡 Für Patientinnen und Patienten bedeutet das bessere Heilungschancen und weniger Belastung. Die Studie entstand in einer fünfjährigen Forschungskooperation zwischen der Schulthess Klinik und dem AO Research Institute Davos. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit – insbesondere an die Erstautorin Pia Fehrenbach, Prof. Dr. @Sibylle Grad, Dr. Fintan Moriarty sowie an Prof. Dr. med. Prof. Dr. med. Siegmund Lang vom Universitätsklinikum Regensburg. Aufseiten Schulthess Klinik an der Studie beteiligt waren Prof. Dr. med. Markus Loibl, PD Dr. med. Tamás F. Fekete, PD Dr. med. Daniel Haschtmann und Dr. med. Maja Gocević. Ermöglicht wurde die Studie durch die AO Foundation und durch Mittel aus dem Forschungsfonds der Schulthess-Stiftung. Ein schönes Beispiel dafür, wie Forschung, Klinik und Stiftung zusammenwirken, damit neue Erkenntnisse direkt den Patientinnen und Patienten zugutekommen. 👉 Mehr zur Studie: https://brnw.ch/21x3y3x #SchulthessKlinik #Wirbelsäulenchirurgie #Forschung #Orthopädie